FC Groß Döhren auch in der Halle die Nummer eins
Es darf weiter gejubelt werden: Der FC Groß Döhren feiert mit seinen Fans den Sieg beim GSC-Kreisturnier. Foto: Epping
Der Lauf des FC Groß Döhren geht weiter. Der Fußball-Nordharzligist sackt beim Hallenfußballturnier des Goslarer SC 08 für Kreismannschaften die Siegprämie ein.
Auch nach dem Jahreswechsel flutscht es beim FC Groß Döhren. Der Spitzenreiter der Nordharzliga gewann am Samstag das Kreisturnier des Goslarer SC 08 durch ein 4:2 nach Neunmeterschießen gegen den FC Seesen. Platz drei ging an den SV Hahndorf, der vom Punkt den SV Rammelsberg besiegte.
Groß Döhren verdiente sich den Turniersieg mit viel Leidenschaft, einem superstarken Christopher Seidel, der auch zum Torhüter des Turniers gekürt wurde, sowie ein bisschen Glück. Im Finale hätte das Führungstor durch Domenik Müller nicht zählen dürfen, weil der Ball zuvor deutlich höher als erlaubt an die Hallenwand geklatscht war.
Gläser: „Haben alles reingeworfen“
„Das muss der Schiedsrichter sehen“, sagte Seesens Trainer Dennis Gläser. Sein Team, das den besten Hallenfußball spielte, glich zwar durch Harrys Uthayachanthiran zum 1:1 aus, hatte im Neunmeterschießen jedoch keine Chance. „Wir haben alles reingeworfen, und wer am Ende oben steht, der hat es auch verdient“, sagte Groß Döhrens Trainer Lars Gläser nach dem einzigen Hallenturnier, das sein Team in diesem Winter spielen wird.
Vor dem Saisonstart
Hallenfußball schlittert im Harz in die Krise
Die Konzentration gehört voll der Punktrunde, was auch für den SV Hahndorf gilt. Das Nordharzliga-Schlusslicht tankte in Oker durch Platz drei neue Moral, weil es sich nach einem wackligen Beginn zu einer Turniermannschaft entwickelte. Sogar der Sprung ins Finale war möglich, den aber Groß Döhren/Seidel im Halbfinale im Neunmeterschießen verhinderten.
Duo trifft acht Mal
Immerhin sprang Platz drei heraus, zudem stellte der SVH mit Arman Mukshian den besten Torschützen. Er erzielte wie Emil Noster acht Treffer, der Angreifer des SV Rammelsberg verzichtete aber auf den von der GZ gestifteten Pokal. Auch für den SVR lag mehr drin, der im Halbfinale gegen Seesen jedoch einen Zwei-Tore-Vorsprung verschleuderte und nach einem Uthayachanthiran-Hattrick noch 2:3 unterlag.
Hallenfußball-Turnier in Zellerfeld
Der Kreis frohlockt – der Bezirk bockt
Die positive Überraschung des Turniers bot der SV Göttingerode aus der 2. Nordharzklasse, der drauf und dran war, in die Finalspiele einzuziehen, im entscheidenden Hauptrundenspiel aber mit 1:2 gegen Groß Döhren unterlag. Es war die einzige Partie in sieben Stunden Hallenfußball, in der die Emotionen überzuschwappen drohten. Nach ein paar Minuten bekamen sich alle wieder ein.
SC 18 Harlingerode enttäuscht
Für Göttingerode war das Wichtigste ohnehin schon erledigt, weil es in der Vorrunde Nachbar SC 18 Harlingerode mit 3:0 aus dem Wettbewerb gekegelt hatte, was die SVG-Fans euphorisch mit „Derbysieger, Derbysieger“ feierten. Nordharzligist SC 18 war die große Enttäuschung des Turniers, weil er in seiner Vorrundengruppe hinter drei unterklassigen Teams als Letzter ausschied.
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