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Das Wochenende im Rückblick

GZ Plus IconSofa-Aufstieg und der Handball-Boom

Mann mit schwarzer Adidas-Kappe und schwarzer Jacke hält ein Klemmbrett und steht hinter einer Plexiglasscheibe vor mehreren Eishockeyspielern mit Helmen.

Nicht gespielt und trotzdem in der Tabelle einen Platz nach oben geklettert: Falken-Trainer Regan Nagy hat allen Grund zur Freude, zahlen sich doch jetzt die bislang erzielten Siege aus. Foto: Drechsler

Wie die Harzer Falken trotz Spielpause in der Tabelle klettern und was die EM dem Handball bringt, sind zwei Themen im „Wochenende im Rückblick“.

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Von Andreas Konrad
Montag, 02.02.2026, 17:25 Uhr

Auf dem Sofa auf Platz zwei geklettert

So lässt sich eine Eishockey-Pause gleich mal doppelt genießen. Die Harzer Falken sind an diesem Wochenende, obwohl sie gar nicht gespielt haben, in der Tabelle wieder auf den zweiten Platz geklettert, der so wichtig für ein Heimrecht im Play-off-Halbfinale wäre. Dort standen sie auch, bevor Ligenleiter Götz Neumann das Tableau wegen der des Wintereinbruchs geschuldeten Spielausfälle Anfang Januar auf Quotientenregelung umgestellt hatte.

Zu verantworten haben diesen Platztausch die Crocodiles Hamburg, vorige Woche noch Zweiter. Weil sie am Freitag 1:5 in Adendorf und am Sonntag 0:5 in Timmendorf verloren haben, hat ihnen das das Spiel-Punkte-Verhältnis verdorben und sie sind auf Platz vier abgerutscht. Apropos Adendorf. Die Heidschnucken haben sich am Sonntag mit einem 5:0 gegen Eisadler Dortmund den ersten Titel der Saison gesichert, der auch gleichzeitig der erste in dem neu geschaffenen OsWeNo-Pokal überhaupt ist. Möge das der letzte Titel bleiben, werden sich die Falken-Fans denken.

Handballer mit bombastischer Quote

Da Rede noch mal einer von König Fußball. Die deutschen Handballer haben es, was die TV-Quote anbelangt, allen gezeigt. Zwar verloren sie das Endspiel der Europameisterschaft gegen Dänemark, vor den Fernsehern der Nation fieberten aber 12,82 Millionen Zuschauer mit. Das ist ein Marktanteil von mehr als 50 Prozent.

Zwar reichte es anders als bei den Basketballern voriges Jahr nicht zum Titel, den Vereinen der Region ist aber zu wünschen, dass sie dieses Mal von einem möglichen Boom profitieren. Den Basketballern hatten ihre Titel laut Bestandserhebung des Deutschen Olympischen Sportbundes ein Allzeit-Hoch in Sachen Mitgliedschaften eingebracht. Freilich ist davon im Landkreis Goslar bislang noch nicht viel zu spüren.

Sportprogramm nimmt nun an Fahrt auf

Das war es dann hoffentlich mit den mauen Sportwochenenden. Die Zeugnisferien haben das Programm noch einmal kräftig ausgedünnt. Das ändert sich nun.

Ab dem 7./8. Februar steigt der Handball zum Beispiel wieder wöchentlich ein, selbst für die Kicker in der Oberliga steht ein Nachholspiel auf dem Programm. Dafür ist es dann vielleicht doch noch zu früh.

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