GSC 08 und TSG Bad Harzburg stellen die Weichen
Trainer Ingo Vandreike unterschreibt seinen Vertrag für die Saison 2026/27, Siegmar Bahlo (2. v.r) übernimmt zusammen mit Stefan Pannwitz die Zweite. Der GSC-Vorsitzende Burkhard Siebert (l.) und sein Stellvertreter Björn Vorlop (r.) freuen sich über zuvor unkomplizierte Verhandlungen. Foto: Epping
Die Trainer bleiben an Bord, der Aufstieg ist ein Thema: Die Fußball-Bezirksligisten Goslarer SC 08 und TSG Bad Harzburg stellen sich für die Zukunft auf.
Der Goslarer SC 08 hat die Weichen für die sportliche Zukunft seiner beiden Herrenfußballmannschaften gestellt. Bezirksliga-Trainer Ingo Vandreike hat bereits für die kommende Saison 2026/27 seinen Vertrag verlängert, und die Zweite wird in der 2. Nordharzklasse zumindest bis zum Saisonende von Siegmar Bahlo und Stefan Pannwitz angeleitet.
„Wir befinden uns nach wie vor in einer Phase der Konsolidierung“, sagte GSC-Vorsitzender Burkhard Siebert, „da ist Ingo zusammen mit seinen Co-Trainern ein Fixpunkt geworden. Sportlich sei es wünschenswert, noch den zweiten Tabellenplatz zu erreichen, um möglicherweise bereits in diesem Jahr in die Landesliga aufzusteigen. Tabellenführer MTV Wolfenbüttel II scheint mit zwölf Punkten Vorsprung bei einem Spiel mehr zu weit enteilt. Möglicherweise wird dieser aber nicht aufsteigen dürfen, wenn die MTV-Erste aus der Oberliga absteigt. Aktuell steht sie dort in der roten Zone.
Vandreike „Fixpunkt im ganzen Verein“
Der 2. Vorsitzende Björn Vorlop ging sogar noch einen Schritt weiter als Siebert und adelte den 50-Jährigen zu einem „Fixpunkt im ganzen Verein“, auch wegen seines Engagements im Jugendbereich. So habe auch die Mannschaft die Entscheidung von Vorstand und Trainer, weiter zusammenzuarbeiten, positiv aufgenommen, so Vorlop.
Beide, Vorlop und Vandreike, waren sich übrigens einig darin, dass „es viel schwieriger ist, aufzusteigen, als die Klasse zu halten“.
Fußball-Nordharzliga
FC Groß Döhren peilt den Aufstieg an
So hat die Intensität, in der das Thema Landesliga durch das Klubhaus des GSC weht, auch durch den Verlust einiger Stammspieler vor und während der laufenden Saison nicht abgenommen. „Wir arbeiten hart, und wenn wir es in diesem Jahr nicht schaffen, greifen wir 2026/27 wieder Platz eins an“, sagte Vandreike. Mittelfristig helfen soll dabei auch ein stabiler Unterbau. Bahlo und Pannwitz hätten bereits jetzt sie Stabilität in die Zweite gebracht, die es brauche, um erfolgreich zu sein, lobte Siebert.
Der Start lässt wahrscheinlich auf sich warten. Das für den 1. März geplante Spiel bei der TSG Bad Harzburg soll vorbehaltlich der Zustimmung des Staffelleiters auf Mittwoch, 13. Mai (Tag vor Himmelfahrt), verlegt werden.
Auch in Bad Harzburg geht der Blick nach oben
Auch die TSG Bad Harzburg hat Klarheit geschaffen. Das Trainergespann Kenneth Schuller und Maximilian Schneider bleibt für mindestens ein weiteres Jahr beim Fußball-Bezirksligisten. Auch die Gespräche mit den Spielern seien mit Blick auf die Saison 2026/27 „fast alle durch“, sagte Cheftrainer Schuller: „Bei einigen gibt es noch Berührungsängste mit dem Thema Landesliga.“ Denn sollte in dieser Saison doch noch der Aufstieg gelingen, wäre es im folgenden Jahr oberstes Ziel, diese Klasse zu halten. „Andernfalls streben wir wieder Platz eins bis drei in der Bezirksliga an“, kündigt Schuller an.
Für die Restsaison hat auch Stürmer Marcel Schaare wieder für die TSG-Erste zugesagt, der die erste Saisonhälfte in der Zweiten spielte. „Ich hoffe, das wird den Konkurrenzkampf im Sturm beleben“, so Schuller. Eine andere Offensivkraft indes, Deniz Sevim, wird wegen eine Schulteroperation für den Rest der Saison ausfallen.
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