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Fußball-Bezirksliga

GZ Plus IconVfL Oker holt fünf Neue, GSC zwei Rückkehrer

Fußballtorwart in rotem Trikot springt zum Ball, während ein Spieler in schwarzem Trikot und mehrere Spieler in weißen Trikots in Strafraumnähe stehen.

Künftig Teamkollegen: Tahir Darboe, hier im Trikot von Germania Bleckenstedt, kann Okers Schlussmann Pierre Holzberg künftig keine Tore mehr einschenken. Foto: Gietemann

Der VfL Oker schießt den Vogel ab. Der Fußball-Bezirksligist holte fünf Neue für die Restsaison, darunter ein Top-Transfer. Auch der GSC 08 schlägt zweimal zu.

Von Andreas Konrad Freitag, 09.01.2026, 15:00 Uhr

Die vier Fußball-Bezirksligisten aus dem Landkreis Goslar starten so langsam in die Vorbereitung. Am 1. März beginnt die Restsaison mit den Derbys zwischen der TSG Bad Harzburg und dem Goslarer SC 08 sowie dem VfL Oker und der FG Vienenburg/Wiedelah. Ein Team des Quartetts hat sich in der Winterpause noch einmal besonders verstärkt.

TSG Bad Harzburg

Die TSG ist als Tabellenzweiter der vermeintlich einzige ernst zu nehmende Verfolger von Primus MTV Wolfenbüttel II. Trainer Kenneth Schuller setzt dabei auf seinen bewährten Kader. „Der eine oder andere hat sich zwar bei uns vorgestellt, aber zu einer Einigung ist es nicht gekommen“, sagt Schuller, „aber wir waren auch nicht wirklich auf der Suche.“

Goslarer SC 08

Der Tabellenvierte begrüßt zwei Rückkehrer in seinen Reihen. Dominic Bahlo, der den Verein im Sommer 2023 in Richtung SV Lengede verließ und ein Jahr später zum BSC Acosta Braunschweig weiterzog, kommt vom Prinzenpark an das Osterfeld. Beim Landesligisten bekam er zuletzt wenig Einsatzzeit. „Dominic kann im Mittelfeld flexibel eingesetzt werden“, sagt Trainer Ingo Vandreike, „und ist eine echte Verstärkung für uns.“

Vier Männer in Sportkleidung stehen nebeneinander in einer Halle, drei tragen blaue Trainingsanzüge mit weißen Hosen, einer trägt ein blaues Poloshirt und Jeans.

Trainer Ingo Vandreike, Dominic Bahlo, Caner-Kenan Gülsen und GSC-Vorsitzender Burkhard Siebert (v.l.) beim Hallenmasters in Oker. Foto: Epping

Letzteres gelte gleichermaßen für Caner-Kenan Gülsen, der erst im Sommer zu Landesliga-Aufsteiger Germania Wolfenbüttel gewechselt war. Dort kam der Defensivmann allerdings in der laufenden Saison lediglich sechsmal zum Einsatz. „Er wird uns hinten mehr Stabilität verleihen“, sagt Vandreike. Beide Zugänge waren bereits beim Hallenmasters des GSC für ihren alten/neuen Klub aktiv.

FG Vienenburg/Wiedelah

Auch der Aufsteiger setzt auf bewährtes Personal und hat darüber hinaus drei interne Zugänge. Die beiden Langzeitverletzten Julian Laue und Bastian Wagner werden ebenso wieder zur Verfügung stehen wie Co-Trainer Finn-Luca Jörg, der bereits in der 2. Mannschaft gespielt hat und die ganze Vorbereitung absolvieren will. „Wir sehen aber auch nicht die Notwendigkeit, den Kader extern zu verstärken“, sagt Trainer Massimo Soranno, „wir sind mit 26 Punkten absolut im Soll.“ Auf Platz fünf hat die FG aktuell keine Abstiegssorgen.

VfL Oker

Den größten Druck von allen vier Teams aus dem Landkreis Goslar, sich zu verstärken, hatte sicherlich der VfL Oker. Das Team kämpfte die ganze Saison mit einer dünnen Personaldecke und steht aktuell auf dem ersten Abstiegsplatz. Und so präsentiert der Klub gleich fünf Zugänge, allen voran Landesliga-Stürmer Tahir Darboe von BSC Acosta Braunschweig. „Wir hoffen, dass Tahir uns aus der Torkrise schießt“, sagt Teammanager Ender Özvar, der mit Sergeo Tchoupe Kamdem (MTV Schandelah-Gardessen) und Yusupha Jammeh, der offiziell von der FG Vienenburg/Wiedelah kommt, dort aber in der Saison 24/25 nie gespielt hat, zwei weitere Stürmer verpflichtet hat.

Mit Andris Muhammad Ali (Lindener SV) im Mittelfeld und Rechtsverteidiger Augustine Okolie (Hammarby TFF/Schweden), der in Braunschweig eine Ausbildung macht, kommen zwei weitere Akteure an den Adenberg. „Wir wollten gezielt die Offensive verstärken“, so Ender, „und das ist uns gut gelungen.“ Geplant ist auch, Spieler der 2. Mannschaft fest nach oben zu ziehen.

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