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Totschlag durch Unterlassen

Prozess: Mutter soll totes Baby ins Gefrierfach gelegt haben

Bei der Geburt lebte das Kind noch. (Symbolbild)

Bei der Geburt lebte das Kind noch. (Symbolbild) Foto: Focke Strangmann/dpa

Im Kühlschrank einer 33-Jährigen finden Angehörige ein totes Baby. Die Mutter steht nun wegen Totschlags durch Unterlassen in Verden vor Gericht.

Von dpa Montag, 23.02.2026, 03:40 Uhr

Verden. Eine 33-Jährige muss sich vor dem Landgericht Verden für den Tod ihres Babys verantworten. Der Prozess gegen sie wegen Totschlags durch Unterlassen beginnt heute (10.00). Die Angeklagte soll ihr totes Neugeborenes ins Gefrierfach ihres Kühlschranks gelegt haben. 

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass das Kind zwischen September und Ende Oktober 2024 lebend geboren wurde. Weil es jedoch keine notwendige medizinische Hilfe erhalten habe, sei es gestorben. 

Nach dem Tod habe die Frau das Baby in einen leeren Pizzakarton gelegt und diesen im Kühlschrank in ihrer Wohnung in Achim gelagert. Angehörige entdeckten den Leichnam schließlich im Frühjahr 2025 und informierten die Polizei. Das Urteil soll Ende März verkündet werden.

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