Mann verliert mehr als 100.000 Euro durch Bitcoin-Betrug
Der Mann erstattete Anzeige, die Polizei ermittelt. (Symbolbild) Foto: Boris Roessler/dpa
25 Bitcoins und eine Auszahlung von mehr als zwei Millionen Euro: Ein Mann aus Gifhorn glaubt an ein Vermögen. Zuerst soll er aber eine hohe Kaution zahlen.
Gifhorn. Ein Mann aus Gifhorn ist Opfer eines Cyberbetrugs geworden und hat dabei mehr als 100.000 Euro verloren. Wie die Polizei mitteilte, wurde er von einer Firma per E-Mail darüber informiert, dass er über 25 Bitcoins verfüge. Der Mann wollte sich demnach einen Teil dieses angeblichen Guthabens in Euro auszahlen lassen - dafür habe die Firma ihm eine Summe von mehr als zwei Millionen Euro in Aussicht gestellt. Um diese zu bekommen, müsse er jedoch eine Kaution von mehr als 100.000 Euro überweisen, hieß es.
Nachdem er den geforderten Betrag überwiesen hatte, war das Unternehmen weder telefonisch noch per Nachricht erreichbar. Der Mann erstattete Anzeige, die Polizei ermittelt.
Die Polizei betont: „Wenn hohe Gewinne oder Guthaben versprochen werden, für eine Auszahlung aber erst eine Kaution, Gebühren oder Steuern fällig sein sollen, sollten alle Alarmglocken läuten.“