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Eine Abordnung der Schlaraffen „Kaiserpfalz“ aus Goslar ist bei dem 96. Huckebeynritt ebenfalls dabei.  Foto: privat

Eine Abordnung der Schlaraffen „Kaiserpfalz“ aus Goslar ist bei dem 96. Huckebeynritt ebenfalls dabei. Foto: privat

Mechtshausen. Schlaraffen aus dem weiten „Uhuversum“ (Uhu ist das Wappentier der Schlaraffia) folgten dem Ruf der „Schlaraffia Hildesia“ nach Mechtshausen zum 96. „Huckebeynritt“.

15.06.2015, 17:42 Uhr

Nach Fanfarenklängen und Salut-Schüssen aus der Reychs-Kanone setzte sich der Zug der Ritter in ihren farbenfrohen Rüstungen an die Grabstelle von Wilhelm Busch in Bewegung. Vor Ort gab es traditionell eine vom „Oberschlaraffen der Kunst“ gehaltene Ansprache zum Gedenken an dieses von den Schlaraffen hochverehrte Universal-Genie. Auch die Niederlegung eines Kranzes gehört zum jährlichen Ritual.

Das Goslarsche Schlaraffen Reych „Kaiserpfalz“, „Tochter-Reych“ der Hildesia, beteiligt sich seit seiner Gründung vor 37 Jahren regelmäßig an diesem Ereignis. Nach der Gedenk-Feyer fuhren die Schlaraffen, also Ritter, Junker und Knappen (die drei Stände), nach Rhüden, um sich in einem Festsaal mit geistigen Waffen im literarischen Turnier zu messen. Das diesjährige Thema: „Doch guter Menschen Hauptbestreben ist, anderen auch was abzugeben“ (Balduin Bählamm 1. Kapitel). Dem Sieger winkt der Titel „Edler von Mechtshausen“ und für ein Jahr das Tragen der „Hans Huckebeyn-Kette“, gestiftet von der Wilhelm Busch-Gesellschaft in Hannover.

Den „Ehren-Schild“ für die meisten „Einritts-Kilometer“ errangen diesmal die Ritter der „Medina Mayurca“ (Mallorca), knapp vor den Freunden aus Berlin (Berolina).red

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