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Eishockey-Regionalliga

GZ Plus IconHarzer Falken starten bärenstark in die Playoffs

Fünf Eishockeyspieler in schwarzen Trikots jubeln.

Die Falken feiern den Treffer von Nicolas Korbel zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung. Foto: Drechsler

Den Harzer Falken fehlt noch ein Sieg fürs Halbfinale der Eishockey-Regionalliga. Beim 4:0 gegen Sande sind zwei Ex-Spieler der Jadehaie entscheidend. Jetzt mit Video.

Freitag, 20.02.2026, 22:58 Uhr

Hinten stabil, und vorn stechen zwei Ex-Spieler des Gegners: Eishockey-Regionalligist Harzer Falken hat am Freitag im Viertelfinale gegen den ECW Sande vorgelegt und kann nach dem 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)-Erfolg bereits am Sonntag, 19 Uhr, an der Nordseeküste die Vorschlussrunde klarmachen.

Harzer Falken gewinnen gegen Sande

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Harzer Falken gewinnen gegen Sande
Die offiziell 738 Zuschauer im Braunlager Wurmbergstadion bekamen echtes Playoff-Eishockey geboten. Heißt: Die Spannung war schon im Kabinengang mit den Händen zu greifen, und auch auf dem Eis ging es gleich gut zur Sache. Sandes hünenhafter Zugang Firsanov lag nach nur 21 Sekunden auf dem Eis, als er einen Check kassierte.

Korbel trifft gegen Ex-Klub

Nach der nötigen Unterbrechung gab‘s auch gleich erste Chancen und den ersten Treffer - es war einer mit besonderer Note. Falken-Stürmer Nicolas Korbel traf gegen seinen Ex-Klub zum 1:0, nachdem die Gastgeber über Martin Benes und Ville Sivonen überlegt die erste Überzahlsituation genutzt hatten.

Das war‘s schon an Zählbarem in den ersten 20 Minuten, weil die Falken, bei denen neben Filip Mrava auch der erkältete Daniel Spratek fehlte, zwei weitere Überzahlspiele nicht nutzten und im Abschluss zunächst die nötige Härte und Präzision vermissen ließen. Sandes erfahrener Keeper Andryuhkhov fand so immer besser ins Spiel. Für eine unschöne Szene sorgte Gästespieler Barger, der gegen David Brozek übel austeilte, aber mit zwei Minuten davonkam.

Falken bestehen auch in doppelter Unterzahl

Zu Beginn des zweiten Drittels bevölkerten dann die Falken dreimal in Folge die Strafbank, was unter anderem zu einer mehr als einminütigen 3:5-Unterzahl führte. Mit ganz viel Kampfgeist und einem Taylor Dupuis in Playoff-Form zwischen den Pfosten überstand der amtierende Meister aber diese schwierige Phase.

Auf weitere Tore mussten die Fans zunächst warten, auch weil Sivonen aus spitzem Winkel den Puck nur ans Tordreieck nagelte (35.). Dann aber schlug die Stunde von Ales Kosnar, der zweite Falken-Stürmer, der vor wenigen Wochen noch das Trikot der Jadehaie getragen hatte. Erst fälschte er in Überzahl den Puck nach einem Schuss von Petr Chaloupka entscheidend ab, dann vollendete er sechs Sekunden vor der zweiten Sirene eiskalt ein Break zum 3:0.

Sowohl Korbel als auch Kosnar waren von Sandes Trainer Hurbanek nach dem Wechsel harsch in der Öffentlichkeit kritisiert worden. Die beiden antworteten auf ihre Weise, denn auch Korbel hatte noch nicht genug und erhöhte wieder in Überzahl auf 4:0. Mit Sprechchören von den Rängen bedacht wurde auch Dupuis, der seine größte Nummer ablieferte, als er bei einem 2:0-Konter nicht zu überwinden war (57.). Glückwünsche schon vor dem Spiel hatte es für Stürmer Bastian Schirmacher gegeben, der am Freitag 28 Jahre alt wurde.

Harzer mit klaren Tempovorteilen

„Ich bin hochzufrieden. Die Mannschaft hat das gezeigt, was wir uns vorgenommen hatten“, sagte Falken-Trainer Regan Nagy - und schickte gleich eine Warnung hinterher. Sonntag auf der kleinen Eisfläche in Sande werde es ein ganz anderes Spiel, da könne sein Team die unübersehbaren Tempovorteile nicht so einfach zum Tragen bringen.

Tore: 1:0 (5:13) Korbel (5:4), 2:0 (36:15) Kosnar (5:4), 3:0 (39:54) Kosnar, 4:0 (51:17) Korbel (5:4)

Strafminuten: 8 für Braunlage; 22 für Sande

Harzer Falken: Dupuis - Franz, Chaloupka, Ehmann, Droick, Antonakis, DiMurro - Arnold, Schirmacher, Weikamp, Sivonen, Benes, Korbel, Kosnar, Wiecki, Brozek - Vinci, Lohde

Die weiteren Ergebnisse: Adendorfer EC - Hamburger SV 7:2, CE Timmendorfer Strand - Weserstars Bremen 6:1, Crocodiles Hamburg - Harsefeld Tigers 1:3 vt/bga

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