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Eishockey-Regionalliga

GZ Plus IconHarzer Falken deklassieren Adendorf

Eishockeyspieler beglückwünschen sich gegenseitig.

Die Braunlager Jakub Wiecki, Bastian Schirmacher, Davide Vinci und Jörn Weikamp feiern einen Kantersieg gegen den Adendorfer EC. Foto: Drechsler

Mit einem deutlichen 10:0-Sieg schickt Eishockey-Regionalligist Harzer Falken Konkurrent Adendorfer EC zurück in die Heide. Jetzt mit Video.

Sonntag, 28.12.2025, 22:34 Uhr

Das war eine krachende Antwort. Die Harzer Falken besiegten nach der 0:4-Pleite vor gut einer Woche in der Heide den Adendorfer EC mit 10:0 (4:0, 3:0, 3:0). Dabei bot der Eishockey-Regionalligist den 2200 Zuschauern im ausverkauften Wurmbergstadion eine begeisternde Partie.

Mit der vollen Kapelle, von der Stammcrew fehlte lediglich der verletzte Daniel Spratek, gingen die Falken ins Spiel. Und wie! Nach dem wohl besten Drittel der bisherigen Saison brachten die Harzer im ersten Abschnitt ein 4:0 auf die Anzeigetafel. So weit lagen beide Teams in diesem sehr schnellen und körperbetonten Spiel allerdings nicht auseinander. Der Unterschied bestand darin, dass die Falken ihre Chancen, teils mit starken Einzelleistungen wie beim Unterzahltreffer von Davide Vinci, nutzten und die Adendorfer eben nicht.

Dennoch schienen die Gäste aus der Heide, die zwei Busse und viele vollbesetzte Autos mit Fans in den Harz brachten, sich von den Falken nicht beeindrucken zu lassen. Waren sie allerdings einmal durch, wie in der 15. Minute der ehemalige Falke Christoph Koziol, parierte der Goalie der Harzer, Taylor Dupuis, humorlos.

Harzer Falken deklassieren den Spitzenreiter

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Harzer Falken deklassieren den Spitzenreiter

Dessen Gegenüber und ebenfalls ehemaliger Teamkollege Philip Grittner musste zu Beginn des zweiten Drittels vom Eis. Fortan hütete Ayko Grewe das Tor der Heidschnucken.

An der Verteilung der Treffer änderte dies wenig. Einmal weniger als Grittner musste Grewe in Abschnitt zwei den Puck aus dem Netz holen. Zwar kamen die Gäste druckvoll aus der Kabine und hielten die Falken zunächst in deren eigenem Drittel, zwingende Torchancen erspielten sie sich aber nicht.

Auch im Schlussabschnitt wollten die Adendorfer das Debakel abwenden, wenn sie jedoch einmal durchkamen, war Dupuis zur Stelle. Zwar spielten die Falken abwartender als zuvor, aber nicht minder treffsicher. Und so machten erneut Ville Sivonen mit seinem dritten Treffer, Filip Mrava nach toller Vorarbeit von Martin Benes sowie Davide Vinci die Schmach für die Heidschnucken perfekt.

„Das war eine super Teamleistung“, lobte Trainer Regan Nagy, der aber dennoch den überragenden Dupuis, den die Zuschauer schon während der Partie feierten, und Stürmer Martin Benes hervorhob.

Das Spiel in der Statistik

Tore: 1:0 (3:45) Sivonen, 2:0 (4:16) Arnold, 3:0 (10:57) Vinci (4:5), 4:0 (17:58) Antonakis, 5:0 (32:30) Bison, 6:0 (35:14) Schirmacher, 7:0 (38:26) Sivonen (5:4), 8:0 (47:46) Sivonen (5:4), 9:0 (54:17) Mrava, 10:0 (57:32) Vinci

Strafminuten: 10 für Braunlage; 10 für Adendorf

Harzer Falken: Dupuis - Chaloupka, Franz, Schnell, Ehmann, Antonakis, Dimurro - Mrava, Benes, Sivonen, Wiecki, Vinci, Arnold, Weikamp, Schirmacher, Bison - Lohde, Droick

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