Aus der Luft sieht man: Das Gelände ist riesig, und überall gibt es Vorführungen und andere Angebote. Allerdings verteilen sich die Besucher. Fotos: Schlegel
Harlingerode. Anlässlich des 30. Geburtstages des Gewerbegebietes Finkenbrink wurde dort ein fest gefeiert. Das Angebot war enorm, aber der Ansturm hielt sich in Grenzen.
Wer in Harlingerode einen los machen will, der bittet am besten den Dorfverein PUR um Hilfe. Und wenn dazu auch noch gutes Wetter gebraucht wird, ist PUR ganz offenkundig auch der richtige Ansprechpartner. Am Samstag stieg unter Federführung des Vereins das dritte Fest im Gewerbegebiet Finkenbrink. Und es war Sommer. Den ganzen Tag. PUR-Wetter halt. Nur riesige Menschenmassen, wie man sie von den Vorgängerfesten kannte, suchte man vergebens. Zufrieden waren die Veranstalter trotzdem.
Immer, zumindest jedoch meistens, wenn PUR etwas organisiert, herrschen tropische Temperaturen. Das war schon vor zwölf Jahren beim Dorfjubiläum so, dem ersten Fest, das der Verein auf die Beine stellte. Seither zog sich das wie ein roter Faden durch die meisten Dorfveranstaltungen und riss auch beim Finkenbrinkfest 2015 nicht ab. Die Mühe, die sich die ansässigen Betriebe gegeben hatten, war also nicht vergebens gewesen. Und man hatte sich viel Mühe gegeben. Produktionshallen wurden zur Besichtigung geöffnet, Werkstätten und Verkaufsräume in Cafeterias umgewandelt, die gewienerten Maschinenparks in Aktion präsentiert. Vor allen Dingen wurden die Betriebshöfe den Harlingeröder Vereinen zur Verfügung gestellt. Mit denen wurde gebastelt, geschossen, geschmaust, getrunken, mit Wasser gespielt und mit Feuer, es wurde gesungen und musiziert. Das Angebot war enorm. Kaum eine Ecke, in der es nicht etwas zum Spielen, Basteln, Essen, Trinken, Hören, Sehen oder Erleben gab. Ein Betrieb war sogar ganz pfiffig gewesen, hatte Tausende von Einladungen an seine Kunden verschickt, jedem gleich noch einen Essensgutschein spendiert – und der Laden platze aus allen Nähten.
Was man vom übrigen Fest nicht sagen konnte. Gedränge sieht anders aus. Allerdings war den ganzen Tag über konstant Besuch da, der sich auf dem weitläufigen Gelände aber doch sehr verteilte. Mehr als bei den Vorgängerfesten 2004 und 2008. Aber, was soll’s. Die Stimmung war gut, die Veranstalter waren zufrieden. Jochen Niemeyer jedenfalls, Vorsitzender des Vereins PUR, zog ein positives Resümee. Und es hat sich mal wieder gezeigt: Ohne PUR wäre in Harlingerode wahrscheinlich weniger los.
Leckeren Kuchen hatten die Landfrauen im Angebot. Ihre Cafeteria wurde gut und gern besucht.
Ab in den Krankenwagen – aber keine Angst, dem jungen Freund geht es gut. Er ließ sich nur vom DRK die Ausrüstung zeigen.
Der Förderverein der Grundschule lud zum Basteln ein.
Die Harlingeröder Feuerwehr machte mit dem Nachwuchs erste Löschübungen.