Kakoy im Kongo: Spendenfinanziertes Krankenhaus-Projekt wächst
Im 30 Kilometer vom Krankenhaus Kakoy-Kikoti entfernten Kongila wird das „Centre de Sante“ eröffnet. Foto: Privat
Gute Neuigkeiten kommen aus dem kongolesischen Kakoy-Kikoti zu den Spendern im Ober- und Nordharz. Das Krankenhaus, das 2005 als Spendenprojekt der Clausthal-Zellerfelder Kirchengemeinde St. Nikolaus startete, ist staatlich zugelassen und um eine Außenstation gewachsen.
„Eine Vielzahl von kleinen Dingen hat unser Krankenhaus richtig weitergebracht“, ziehen Pfarrer Jan Nalepa und Detlev Koch, Geschäftsführer der Brusch & Ritscher Stiftung, eine frohe Zwischenbilanz. So konnten ein weiterer Arzt eingestellt und damit die medizinische Versorgung rund um die Uhr sichergestellt werden.
Und das nicht nur im Krankenhaus Kakoy-Kikoti, sondern auch für die umliegenden Ansiedlungen, die wegen des unwegsamen Geländes bislang kaum erreichbar waren. Da half eine ganz einfache Anschaffung in Form eines geländegängigen Motorrades, das nun entweder den Arzt zum Patienten oder den Patienten zum Krankenhaus bringt. Die Krönung: Die Demokratische Republik Kongo hat die Klinik ab 2013 mit offizieller Urkunde staatlich anerkannt.
Gedruckte GZ: Was das bedeutet, wer den Projektverantwortlichen noch hilft und was die Einheimischen vor Ort leisten, lesen Sie in der Donnerstag-Ausgabe.