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Braunlage
Personalüberhang in der Braunlager Verwaltung ist 2013 abgebaut
Zehn ehemalige Mitarbeiter der Stadtverwaltung St. Andreasberg arbeiten nun im Rathaus Braunlage. Der Personalüberhang soll bereits nächstes Jahr abgebaut sein. Foto: Kaps
BRAUNLAGE. Die geplanten Personaleinsparungen durch die Fusion der Städte Braunlage und St. Andreasberg scheinen voll aufzugehen. Bereits im kommenden Jahr ist der zunächst durch den Zusammenschluss erwartete Personalüberhang abgebaut, teilte Bürgermeister Stefan Grote mit.
Eigentlich wollte Grote, dass Experten die Organisation der Stadtverwaltung untersuchen und die vorhandenen Stellen bewerten. Dieses Vorhaben stellte er in der Sitzung des Finanz- und Personalausschusses vor. Doch es zeichnet sich nach der Sitzung des nicht-öffentlich tagenden Verwaltungsausschusses am Dienstag ab, dass dies nicht nötig ist. Die Kommunalpolitiker wollen offenkundig den Vorstellungen der Verwaltung folgen, nachdem Grote die aktuelle Situation darstellte.
Insgesamt zehn Mitarbeiter hat die Stadt Braunlage in der Verwaltung von der Bergstadt St. Andreasberg übernommen. Zwei von ihnen gehen im Laufe dieses Jahres in den Ruhestand, bleiben acht übrig. „Das sind aber nur 6,6 Planstellen“, erklärte der Bürgermeister.
Die Stadt Braunlage hatte zuvor mit Blick auf die Fusion drei Stellen nicht wieder besetzt. Zusätzlich sei wegen der Fremdenverkehrsabgabe eine weitere Stelle im Rathaus entstanden. Und auch die Umstellung der kameralistischen auf die doppische Haushaltsführung mache eine weitere Stelle notwendig, so Grote weiter. Eine weitere Stelle sei außerdem in der Verwaltung der städtischen Betriebe Braunlage (SBB) nötig, weil der Arbeitsaufwand wegen der Betreuung von St. Andreasberg größer geworden sei. Wegen zwei Langzeitkranken und einer weiteren Pensionierung 2013 liegt die neue Stadt im nächsten Jahr wohl unter der Personalstärke der alten Stadt. „Diesen Effekt hätten wir nach unseren Planungen zur Fusion eigentlich erst 2016 erreicht“, sagte der Bürgermeister.
Kommentare
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Dieses wundersame Verschwinden des Personalüberhangs, darf als Ankündigung einer neuen Verschwendungsoffensive angesehen werden. Offenbar soll damit neuer Postenschacher auf Kosten des Steuerzahlers gerechtfertigt werden. Diese Verwaltung ist so unfähig und überflüssig, das selbst ihre Halbierung vom Bürger nicht bemerkt werden würde. Ich befürchte, daß man durch enormen Steuererhöhungen in CLZ angespornt, demnächst in Braunlage "nachziehen" will. Natürlich wird man wieder das Land Niedersachsen vorschieben, daß diese Erhöhungen angeblich einfordert.
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