Dienstag, 06.11.2018

Alkohol: Sprinter-Fahrer baut Unfall nahe Mulsum

Leserbrief

MULSUM. Ein Fahrer (39) eines Kleintransporters eines Bauunternehmens ist am Dienstagabend in der Feldmark bei Mulsum (Kreis Stade) von der Straße abgekommen - offenbar unter Alkoholeinfluss.

Er war mit seinem Beifahrer (38) auf dem Verbindungsweg zwischen Mulsum und Fredenbeck unterwegs. Dabei kam der 39-Jährige aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Straße ab. In einer dichten Hecke kam das Fahrzeug schließlich zum Stehen. Der Sprinter wurde - im Frontbereich - stark beschädigt.

Ersthelfer, unter ihnen ein Fahrlehrer, kümmerten sich bis zum Eintreffen der Feuerwehren sowie der Notfallsanitäter der DRK-Wache und des Notarztes des Elbe Klinikums um die Verletzten. Weil sie mit mindestens 30 km/h in die dichte Baum- und Strauchhecke gefahren waren, galten sie erst einmal als "schwer verletzt".

Trotz alledem weigerten sie sich, mit dem Rettungswagen zum Check ins Elbe Klinikum zu fahren. Das hatte offenbar einen Grund: Der Fahrer stand laut Angaben der Polizei unter Alkoholeinfluss, "zur Blutprobe" musste der 39-Jährige laut Polizeisprecher Rainer Bohmbach mit auf die Wache. Dem Unfallfahrer droht der Verlust der Fahrerlaubnis. Er war Dienstag 39 Jahre alt geworden.

Die Ortsfeuerwehren Kutenholz, Mulsum, Schwinge, Hagenah und Fredenbeck waren mit mehr als 50 Freiwilligen Feuerwehrleuten im Einsatz, so Feuerwehrsprecher Lukas Klempahn. Sie regelten den Verkehr, der Verbindungsweg (Alte Schmiedestraße - Schierler Straße) musste ab dem Bahnübergang für die Rettung, Unfallaufnahme und Bergung rund eineinhalb Stunden voll gesperrt werden, die Feuerwehr leuchtete die stockdunkle Straße aus.

Quelle Google Maps/Montage Feindt








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