Mittwoch, 18.05.2016, 16:11 Uhr

Was wäre das Schulleben ohne die Mitschüler?

Wir kennen sie alle, die bestimmten Macken unserer Mitschüler: Von Diva bis Schwänzer sind alle vertreten. Das verändert sich über die Jahre kaum. Vielleicht erkennt ihr ja den einen oder anderen wieder.

Der Schwänzer

Wenn der Dauer-Schwänzer fehlt, ist das keine Überraschung mehr für alle anderen. Irgendwann fällt es schon gar nicht mehr auf. Deswegen wird er von den Lehrern oftmals als neuer Schüler vorgestellt. Auch auf dem Klassenfoto ist er nicht zu sehen – an diesem Tag litt er an wirklich schlimmen Kopfschmerzen.

Der Streber

Das komplette Gegenteil zum Schwenzer ist der Streber. Im ganzen Jahr handelt er sich höchstens einen Fehltag ein, wenn es wirklich nicht anders geht. Ansonsten schleppt er sich auch mit der stärksten Grippe in die Schule – Hauptsache nichts vom Unterrichtsstoff verpassen. Sobald der Notenspiegel an der Tafel steht, wissen alle, wer die Eins hat. Mathe, Englisch oder Politik – Streber sind totale Multitalente. Zudem sind sie perfekt vorbereitet und immer zu einem Hausaufgabenvortrag bereit.

Der Lehrerliebling

Meistens sind Streber und Lehrerliebling ein und dieselbe Person. Der Lehrerliebling wird immer zuerst drangenommen und bekommt, wenn er oder sie in Schwierigkeiten gerät, eine mildere Strafe. Lehrerliebling zu sein, hat Vor- und Nachteile. Vorteil: Die Lehrer werden nicht ganz so schnell sauer. Nachteil: Es nervt die Mitschüler.

Die Diva

Viel zu spät in der Schule, dafür sitzen Outfit und Frisur. Diven achten auf ihr Äußeres und setzen dementsprechend Prioritäten. Dabei tragen sie jeden Tag ein anderes „Kostüm“ und auch verschiedene Charakterzüge.

Die Labertasche

Es gibt mindestens eine Person in der Klasse, der es sehr schwerfällt, den Mund zu halten, auch wenn der Lehrer gerade spricht. Das Mitteilungsbedürfnis ist unerschöpflich, und es findet sich immer ein Gesprächspartner. Von jedem Sitznachbar wurde die Quasselstrippe bereits weg gesetzt, bis ein Einzelplatz her musste.

Der Trendsetter

Die Trendsetter haben immer die neuesten Sachen am Start. Was in Deutschland eigentlich noch nicht angekommen ist, stellen sie in der Klasse schon zur Schau. Trendsetter sind den Klassenkameraden immer einen halben Schritt voraus.

Der Pumper

In höheren Klassen sind oft die Pumper vertreten. Sie trainieren nicht nur täglich, sondern beweisen auch in der Schule ihre Fitness (zum Beispiel mit durchsichtigen Muskelshirts). Mit breitem Kreuz schlendern sie durch den Flur: In der Hand einen Eiweißshake, am Handgelenk ein Pulsmessgerät und auf dem Rücken ein Sportbeutel – zum Glück sind die wieder in.

Der Schnorrer

„Isst du das noch?“ Sobald jemand das Essen hervorholt, ist der Schnorrer zur Stelle, schließlich könnte es etwas Leckeres zu holen geben. Er selbst hat nie Verpflegung dabei und nimmt dankend an, was ihm die Klassenkameraden überlassen. Nicht nur beim Essen ist das ein wahrer Überlebenskünstler, sondern auch, wenn es um Materialien und Unterlagen geht.


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