Montag, 27.06.2016, 17:34 Uhr

Viel mehr als nur ein Brett mit Rollen

Skater können auf der Goslarer Skatebahn am Jugendzentrum B6 zeigen, was sie drauf haben. Archivfoto: Epping

Die neue Skaterbahn wurde endlich eingeweiht und Skater aus Goslar und Umgebung präsentieren dort nicht nur ihre Tricks, sondern neue und altbekannte Skate-Trends. Die Junge Szene stellt sie euch vor.

Das Longboard

Besonders in den vergangenen Jahren wurde das Longboard – ein Vorgänger des Skateboards – immer beliebter. Auch in der Goslarer Innenstadt sind Jugendliche mit den langen Boards unterwegs.

Die ersten Longboarder waren Surfer, die den Wassersport auch an Land bringen wollten. Also entwickelten sie lange Bretter zwischen 50 und 150 Zentimetern. Unter den Brettern sind weichere Rollen angebracht, die somit Unebenheiten im Boden besser ausgleichen. Aus der einfachen Fortbewegung entstanden spezielle Disziplinen, wie Downhillskaten, Slalom und Freestyle. Für Tricks sind die Longboards allerdings eher weniger geeignet. Sehr breite Bretter können aber zum „Tänzeln“ benutzt werden, wenn sich der Skater während des Fahrens auf dem Board bewegt oder dreht.

Das Promiboard

Das IO Hawk ist besonders bei den Promis beliebt. Justin Bieber und Brooklyn Beckham zeigten schon ihr Geschick mit dem elektrischen Gefährt. Das Board ist eine Mischung aus Segway und Skateboard. Wie beim Segway-Roller auch, bewegt der Fahrer das Board durch Gewichtsverlagerung. Feinste Sensoren nehmen schon die kleinsten Bewegungen wahr. Das IO Hawk kann bis zu 10 Kilometer pro Stunde schnell werden. Der Akku hält für 20 Kilometer.

Das Skatecycle

Das Skatecycle ist eine Mischung aus Wakeboard und Skateboard. Das Wakeboard stammt aus dem Wassersport. Ähnlich wie ein Snowboard wird es an die Füße geschnallt, um damit mithilfe eines Motorbootes oder eines Wasserskiliftes über das Wasser zu gleiten. Das Skatecycle besteht aus zwei großen Rädern, in denen Fußplatten eingesetzt sind. Der Skater steht also direkt in den Rädern. Deswegen ist das Board flexibel und somit geeignet für schnelle Tricks. Allerdings ist das Bremsen schwierig.

Das Street-Surfboard

Weil das Surfen auf der Straße mit dem Longboard ziemlich boomte, tüfftelten Entwickler weiter daran, das Gefühl des Wellenreitens auf den Asphalt zu optimieren. Heraus kam das Waveboard. Der Skater bewegt sich darauf, indem er Hüften und Beine bewegt. Das Board fährt daraufhin in wellenartiger Form. 2004 schaffte das Street-Surfboard seinen Durchbruch und punktete vor allem mit hoher Flexibilität.


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