Montag, 13.06.2016, 16:27 Uhr

Ultimate Frisbee neu in Goslar

Garrett Hubing (rechts) zeigt den anderen Sportlern (v.li.) Lukas Wolf, Philipp Matthiesen, David Rodriguez und Marcel Bergmann die Wurftechniken. Foto: Sowa

Goslar. Beim Packen für den bevorstehenden Strandurlaub darf eine Frisbee nicht fehlen. Ob im Wasser oder an Land: Frisbee spielen geht überall. Doch hinter dem Sport steckt viel mehr als Zeitvertreib.

Garrett Hubing kommt ursprünglich aus den USA. Schon dort spielte er in der Schulmannschaft Ultimate Frisbee. Als er später in Göttingen studierte, gewann er dort mit seinem Team die Hochschulmeisterschaften. Jetzt bietet er einen Einsteigerkurs für alle an, die an professionellen Frisbee-Matches interessiert sind.

Wenn es aber nicht nur um das Hin- und Herwerfen geht, was genau macht diesen Sport aus? „Hier geht es vor allem um Schnelligkeit. Der Spieler, der die Frisbee fängt, darf damit nicht einfach weiterlaufen, sondern muss sie innerhalb von zehn Sekunden zum Mitspieler werfen“, erklärt Garrett. „Das heißt für die Spieler, dass sie möglichst schnell sein müssen, um die Frisbee ins gegnerische Feld zu bringen.“

Besonders die Wurftechnik und das richtige Zielen spielen bei dem Sport eine große Rolle. Wer gerne und hoch springt, wird auch Gefallen an Ultimate Frisbee finden. Denn wie es einige bereits von ihren Haustieren kennen, ist es wichtig, die Scheibe nie aus den Augen zu lassen und sie um jeden Preis zu fangen (nur nicht mit dem Mund), sonst ist automatisch das Gegnerteam am Zug. „Das tolle an Ultimate Frisbee ist, dass es Männer und Frauen zusammen spielen“, sagt Garrett.

Outdoor-Sport

Noch ist die Gruppe um den professionellen Frisbee-Spieler klein, zehn Jungs und zwei Mädchen probieren sich derzeit an Wurf- und Sprungtechniken aus.

„Es macht auf jeden Fall Spaß und wenn man die Würfe hinbekommt, dann geht es auch ganz leicht“, sagt der Goslarer Lukas Wolf. Jeden Donnerstagabend trainieren sie von 20 bis 22 Uhr in der MTV-Halle in der Wallstraße, aber schon bald soll es nach draußen gehen, wo auch Pässe aus weiten Distanzen trainiert werden können.


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