Montag, 30.05.2016, 15:23 Uhr

„Goselager“: Ein Lied an die Kaiserstadt

Die Band „¡Tilt!“ (v.li.): Maxi Gröne, Lennart Kattke, Michaela Auer, Dominik Bickel und Til Kattke. Foto: privat

Die Kaiserpfalz ziert das Cover vom Song „Goselager“. Foto: privat

Goslar. Viele Städte werden von ihren Musikern besungen: Herbert Grönemeyer mit „Bochum“, Peter Fox rappt über sein Berlin und Samy Deluxe findet in „Digger, dies ist Hamburg“ ziemlich direkte Worte.

Das machten sich die Jungs um den Goslarer Til Kattke zur Aufgabe. Der 19-Jährige komponiert schon länger Musik für seine Band „¡Tilt!“, bestehend aus dem Sänger Dominik Bickel (22) aus Immenrode und Maxi Gröne (26) aus Bad Harzburg am Schlagzeug. Auf der Bühne übernimmt Til die Gitarre. Außerdem werden die Jungs von seinen Eltern unterstützt, die schon fest zu der Goslarer Musikszene gehören. Michaela Auer übernimmt dabei neben Dominik den Gesang und Lennart Kattke spielt Bass.

„Die Band ist aus einem CD-Projekt von vor zwei Jahren entstanden“, erzählt Til. „Zum Schluss sind die übrig geblieben, die Lust hatten, weiterhin zusammen Musik zu machen.“

Die Jungs standen schon auf einigen Bühnen, auch in Köln und Hamburg. Freie Radiosender in London, New York, Venezuela und Berlin spielen Tils Musik.

Der Text für die Goslar-Hymne kommt jedoch von Lennart Kattke, der damit nicht nur eine Hommage an seinen Wohnort geben will, sondern auch ein größeres Publikum erreichen möchte. Im Text geht es nicht nur um die Besonderheiten im Stadtbild, sondern auch um legendäre Kneipenabende und Feste auf dem Marktplatz.

„Das ist unser erster deutschsprachiger Song und auch ein ganz anderer Stil“, beschreibt Lennart Kattke. Wie denn genau ihr Stil ist, darüber waren sich die Bandmitglieder nicht einig. Trotzdem stehen sie hinter ihrer Musik und arbeiten Hand in Hand. „Je länger man zusammen Musik macht, desto besser kann man die Songs auch gemeinsam entwickeln“, erzählt Maxi.

Musikvideo in Planung

Im Herbst soll das Musikvideo zu „Goselager“ entstehen. Dafür wird der befreundete Regisseur Frank Stoye, der bereits Folgen für „Schloss Einstein“ und „Tatort“ gedreht hat, ins Boot geholt. „Wir haben uns schon eine kleine Handlung für das Video ausgedacht, aber es steht noch nichts fest“, sagt Til.

Die Band plant für dieses Jahr einige Auftritte. Unter anderem haben sie sich für die Junge Bühne auf dem Altstadtfest beworben, um neben ihrem Goslar-Song auch ihre übrigen Stücke zum Besten zu geben.

Außerdem arbeitet die Band gerade an einer weiteren gemeinsamen Platte. Das Goslar-Lied gibt es bereits für 99 Cent bei Amazon und iTunes zu kaufen.


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