Flambacher Mühle ausgezeichnet

Idyllisch in den Wäldern südwestlich von Clausthal gelegen, bietet die Flambacher Mühle unmittelbares Naturerlebnis. Foto: Privat

Leiter Rolf Larsen (links) und sein Stellvertreter Christian Stefanescu freuen sich über die Auszeichnung. Foto: Römhild

Unabhängige Experten haben im Auftrag des Bundesforums Kinder- und Jugendreisen das Freizeit- und Bildungszentrum Flambacher Mühle in Clausthal-Zellerfeld überprüft. Jetzt haben Leiter Rolf Larsen und sein Team das entsprechende Qualitätssiegel verliehen bekommen.

Clausthal-Zellerfeld. Unabhängige Experten haben im Auftrag des Bundesforums Kinder- und Jugendreisen das Freizeit- und Bildungszentrum Flambacher Mühle in Clausthal-Zellerfeld überprüft. Jetzt haben Leiter Rolf Larsen und sein Team das entsprechende Qualitätssiegel verliehen bekommen.

150 Betten bietet das Zentrum, aufgeteilt in Hauptgebäude und Ferienhäuser. In den Nebenhäusern können Gruppen zwischen drei und 23 Personen unterkommen. „Zu uns kommen Familien genauso wie Schulklassen, Chöre oder Kirchengruppen“, berichtet Larsen, der das Zentrum seit 2008 leitet. Aber auch Unternehmen wie Bosch oder die Diakonie Hannover kommen gern, um hier Bildungswochen zu veranstalten.

Gemeinschaft wichtiger denn je

Die Möglichkeit zur Begegnung ist den Verantwortlichen ein Herzensanliegen. „In dieser Zeit ist Gemeinschaft wichtiger denn je“, sagt Larsen. Ein Hauptzweck des Zentrums sei es, gemeinschaftliche Erlebnisse zu ermöglichen. Damit haben sie Erfolg. Larsen und sein Stellvertreter, Christian Stefanescu, erzählen von Schülern, die sehr aufgedreht ankämen. „Und innerhalb kurzer Zeit lernen sie, hier ganz in Ruhe zusammen zu spielen.“

Dazu tragen sicher auch die Umgebung und das große Außengelände bei. Mit den Niedersächsischen Landesforsten gibt es eine Kooperation, eine pädagogische Mitarbeiterin bietet zum Beispiel Kurse für Schulklassen, die direkt auf dem Außengelände starten.

Hunger nach Reisen

Nach den Corona-Einschränkungen nehmen Larsen und Stefanescu geradezu einen „Hunger“ nach Reisen wahr. Gerade kam eine kurzfristige Buchung einer Grundschule. Eine Klassenfahrt im November? „Die kamen nass wie die Pudel aus dem Wald“, lacht Stefanescu. „Aber sie waren quietschvergnügt und richtig glücklich.“

Die Buchungslage sei aktuell wieder ganz gut. „Wir haben zu 80 Prozent Gäste, die immer wiederkommen“, sagt Larsen. Wer einen Wochenend-Aufenthalt plane, sollte lieber frühzeitig anfragen. Manche buchten bereits jetzt ihren Aufenthalt für 2024 oder 2025. Sie schätzten das ansprechende Ambiente und die Qualität. Die Urkunde des Bundesforums gibt ihnen recht.

 

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