Montag, 07.06.2021, 19:00 Uhr

Ein Restrisiko bleibt immer

In der Vergangenheit war ich kein großer Fan davon, gebrauchte Kleidung oder überhaupt benutzte Gegenstände zu kaufen. Mich stoppte immer das „Was wenn?“: Was, wenn das Oberteil, das mir auf den Fotos so gefallen hat, es gar nicht mehr tut, sobald ich es zu Hause in den Händen halte? Was, wenn das gewählte Stück nicht richtig sitzt? Und was, wenn ich einen Makel an dem Artikel finde? 

In der Vergangenheit war ich kein großer Fan davon, gebrauchte Kleidung oder überhaupt benutzte Gegenstände zu kaufen. Mich stoppte immer das „Was wenn?“: Was, wenn das Oberteil, das mir auf den Fotos so gefallen hat, es gar nicht mehr tut, sobald ich es zu Hause in den Händen halte? Was, wenn das gewählte Stück nicht richtig sitzt? Und was, wenn ich einen Makel an dem Artikel finde? Die Tatsache, dass Rückgaben nicht möglich sind, missfällt mir beim Online-Second-Hand-Shopping bis heute – ist aber das Restrisiko, das ich mich irgendwann getraut habe einzugehen. Ich habe es nicht bereut und jetzt einige hübsche Teile mehr, die meinen Kleiderschrank ergänzen und nachhaltiger machen. Wenn das neuwertige Sommerkleid vom Privatverkäufer für 15 Euro, das mich im Laden fast vier mal so viel gekostet hätte, am Ende gut sitzt, ist das für mich ein kleiner Triumph. Das Stück trage ich automatisch lieber auf der Haut.

Hohen Wert lege ich beim Kauf auf eine reibungslose Kommunikation mit dem Verkäufer. Den lerne ich ohnehin etwas kennen, weil ich immer Fragen zur Passform und dem Material stelle. Aber auch, wenn ich mir sicher bin, dass dieser Kauf ein guter sein wird, schlafe ich jedes Mal eine Nacht drüber, bevor ich ihn tätige.däm


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