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Tooor!

Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt wohl einen Wunsch, den die gesamte Harzer Fußballgemeinde vor der Saison 2021/22 hegt. Sie möge bitte, bitte unter allen Umständen zu Ende gespielt werden. Eigentlich ist das eine Selbstverständlichkeit, aber Pandemie-Zeiten sind nun mal, wie sie sind. Der Abbruch der Saison 19/20 und der Totalausfall der Serie 20/21 haben gezeigt, dass eben nichts mehr selbstverständlich ist.

Die hiesige Fußball-Landschaft hat die heftigen Erschütterungen bisher erfreulicherweise gut verkraftet, wie unter anderem die Tatsache zeigt, dass in diesem Sommer auf Kreisebene sogar mehr Mannschaften gemeldet wurden als vor Corona. Ob das nach einem dritten Ende mit Schrecken immer noch so aussehen würde, ist zumindest fraglich.

Die aktuelle Saison wird so oder so eine besondere. Zum Beispiel gibt es bei den Herren drei unterschiedliche Spielmodelle, was vor anderthalb Jahren noch unvorstellbar gewesen wäre. Die Landesliga mit der TSG Bad Harzburg versucht es im klassischen Modus, während in der Bezirksliga zunächst lokale Sechsergruppen gebildet werden, die anschließend in eine Auf- und eine Abstiegsrunde münden. Der Kreis Nordharz baut hingegen darauf, mit Staffeln mit maximal zehn Mannschaften über die Runden zu kommen. Welches Modell am Ende am besten passt – keine Ahnung.

Schwer einzuschätzen ist auch, wie sich die lange Zwangspause auf die einzelnen Mannschaften ausgewirkt hat. Wer wird am schnellsten wieder fit? Wer entwickelt sofort wieder den nötigen Biss? Und wer hat den Teamgeist am besten über die bleierne Zeit retten können? Fragen über Fragen.

Unsere Beilage „Tooor!“ zumindest kommt unverändert daher, gibt wieder alle Informationen, was sich bis zur 1. Nordharzklasse getan hat und hält Einschätzungen bereit, was die Mannschaften so drauf haben. Das alles wieder digital und auch per Smartphone abrufbar.

Bleibt nur noch ein Wunsch: Die anstehende Saison 21/22 möge bitte, bitte zu Ende gespielt werden.

Björn Gabel, Sebastian Krause