Sonntag, 31.05.2020

Marienkäfer-Fotowettbewerb zum Insektensommer läuft

Leserbrief

Sechs Beine, roter Panzer, schwarze Punkte: Beim NABU-Insektensommer spielt der Marienkäfer in diesem Jahr eine besondere Rolle. Neben den zwei großen Zählaktionen vom 29. Mai bis 7. Juni und vom 31. Juli bis 9. August, gibt es in unserer Region noch eine weitere Mitmachaktion im Zeichen des Insektensommers, bei der die gepunkteten Glückskäfer im Mittelpunkt stehen.

Die NABU Regionalgeschäftsstelle Südost-Niedersachsen ruft zum Fotowettbewerb auf. Hierbei steht der Marienkäfer – im wahrsten Sinne des Wortes – im Fokus. Bis zum 9. August können die schönsten Marienkäferfotos per E-Mail unter dem Stichwort „Insektensommer: Marienkäfer-Fotowettbewerb“ eingesendet werden.

Preise und Fotokalender

Die Beurteilung der eingegangenen Fotos übernimmt eine Jury, die sich aus Vertretern der NABU-Fotogruppen Peine und Salzgitter sowie der Regionalgeschäftsstelle zusammensetzt. Auf die ersten drei Plätze warten tolle Sachpreise rund um das Thema Insektensommer. Zudem gibt es die einmalige Gelegenheit, sich mit dem besten Bild einen Platz im nächsten Fotokalender der Fotogruppe NABU Salzgitter zu sichern. Weitere Infos und die Teilnahmebedingungen für den Wettbewerb können auf der Homepage www.nabu-suedostniedersachsen.de eingesehen werden.

Der Fotowettbewerb steht ganz im Zeichen des Insektensommers. Wer kein passendes Foto knipsen kann, ist trotzdem eingeladen bei der bundesweiten Zählaktion mitzumachen. Beobachten und zählen kann jeder und das fast überall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet soll nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gezählt wird eine Stunde lang. Gemeldet werden die Beobachtungen online unter www.insektensommer.de  oder mit der kostenlosen App NABU Insektenwelt.

Gesuchte Sechsbeiner

Aber nicht nur die Marienkäfer – jeder gesichtete Sechsbeiner soll dem NABU gemeldet werden. Auf einige in Deutschland häufig vorkommende Arten soll dabei jetzt im Frühsommer besonders geachtet werden: außer den Marienkäfern sind das Steinhummel, Florfliege, Hainschwebfliege, Tagpfauenauge, Lederwanze, Blutzikade und Admiral.

 „Wer diese Tiere nicht kennt, kann sie ganz einfach mit dem NABU-Insektentrainer (www.insektentrainer.de) unterscheiden lernen“, so Josefine Beims aus der Regionalgeschäftsstelle Südost-Niedersachsen. Und wenn man sich bei der Art nicht sicher ist, kann man auch einfach die Gruppe von Insekten angeben, zum Beispiel Schmetterling oder Käfer. „Ein warmer, trockener und windstiller Tag ist zum Insektenzählen am besten geeignet“, erklärt Beims. „Eine Erkundungstour in die Insektenwelt ist schon auf kleinstem Raum möglich, wie zum Beispiel der Blick in die Blumentöpfe auf dem Balkon.“

Unverzichtbar für Mensch und Natur

Der NABU engagiert sich seit Jahren für den Schutz der Insekten. Sie sind unverzichtbar für die Menschen und die gesamte Natur. In den Ökosystemen tragen sie zur Vermehrung von Pflanzen sowie zur Fruchtbarkeit des Bodens bei. Studien zeigen, dass die Insekten in Deutschland deutlich zurückgehen. Intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und die Ausräumung der Landschaft sind nur einige Gründe für den Insektenschwund.

Die  Daten der Zählaktion Insektensommer werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht. Der Insektensommer findet dieses Jahr zum dritten Mal statt. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 16.300 Menschen mit über 6.300 Beobachtungen.









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