Freitag, 20.12.2019

39.000-mal Glück – ab 1 Euro pro Stück

Leserbrief
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Goslar. Wer im kommenden Jahr ganz viel Schwein haben möchte, kann seinem Glück an Silvester ein wenig auf die Sprünge helfen – mit einem kleinen rosa Glücksschweinchen der GZ. Die hölzernen Talismane sind nicht nur ein freundlicher Begleiter durch die kommenden zwölf Monate, sondern sie bedeuten auch ganz handfeste Hilfe für Menschen in der Region. Denn der Erlös aus dem Verkauf kommt 24 sozialen Projekten zugute.

Die Traditions-Borstenviecher mit dem Centstück im Rückenschlitz haben seit dem Start in den 1970er Jahren eine immer größere Fan-Gemeinde gewonnen. So ist es auch kein Wunder, dass die Glücksschwein-Rotte, die die GZ pünktlich zum Jahreswechsel an den Start schickt, schon wieder anwuchs. 39.000-mal können unsere Leser dieses Jahr eine Mini-Portion Glück tanken, also noch 2000-mal mehr als im Vorjahr.

Alles in Handarbeit

Die Ferkel aus Buchenholz wurden in der Tischlerwerkstatt der Lebenshilfe von Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen hergestellt, gefärbt und anschließend mit Klarlack versehen. Alles in Handarbeit selbst gemacht, wie GZ-Chefredakteur Jörg Kleine betont. Alles? Nun ja, fast alles: „Die Cent-Stücke nicht, die halten jeder Überprüfung der Deutschen Bundesbank statt.“

Unterstützt werden mit dem Geld aus dem Verkauf: der Eltern- und Förderverein der Grundschule Jerstedt, die Verkehrssicherheitstage für Grundschüler der Goslarer Verkehrswacht, der „Tagestreff Zille“, die Alzheimer-Gesellschaft, die Goslarer Tafel – Kleiner Tisch Oker, die Diakonie-Kreisstelle Goslar, das „Projekt Schwickert“ zur Bepflanzung des Marktplatzes, der Verein Bühnenreif, die Goslarschen Höfe, der Förderverein der DRK Kinderkrippe in Goslar, die Vienenburger Bürgergemeinschaft, die Jugendfeuerwehr Hahnenklee, der Förderverein Schladener Naturfreibad, der Förderverein des Stadtbades Hornburg, der FC Groß Döhren, die Kirchengemeinde Othfresen, der Kulturverein Lewer Däle, der Canossa-Benefiz-Berglauf des Goslarer Rotary-Clubs, Therapien für den Jungen Max Dorka für ein Leben ohne Rollstuhl, die Martini-Kirchengemeinde, den Kinderschutzbund Braunlage, den Clausthaler Tisch „Lazarus“, die Jugendfeuerwehr Wildemann und das Diakonische Werk Clausthal. Es geht also nicht nur um eine Menge Dusel für den Schweinchenbesitzer selbst, sondern auch darum, etwas Gutes für andere zu tun. Das sollte einem Menschen den einen Euro Kaufpreis doch wert sein. Und wer etwas mehr spenden will, darf das gern tun.









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