GZ-Spendenaktion: 200.000-Euro-Marke im Blick

Das Hochwasser hat schwere Schäden hinterlassen – wie hier in der kleinen Gemeinde Insul im Ahrtal (Rheinland-Pfalz). Foto: dpa

Goslar. 175 Tote und milliardenschwere Schäden: Die Regenfluten in den betroffenen Gebieten von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen haben ungeheure Verwüstungen und Leid angerichtet. Die Hilfsbereitschaft in ganz Deutschland ist indes enorm – und die Resonanz auf die GZ-Spendenaktion schier überwältigend.

Goslar. Die Spendenaktion läuft in Zusammenarbeit mit dem Goslarer Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes. Nach dem Auftakt am vorigen Samstag waren bis Donnerstagmittag knapp 195.000 Euro auf dem Spendenkonto eingegangen, meldete DRK-Kreisgeschäftsführer Joachim Probst.

Viele Menschen haben dabei die Bilder und eigenen Erfahrungen der Überschwemmungen von 2017 vor Augen, als Regenfluten hierzulande niedergingen. Gemessen an den damaligen Schäden in Goslar, sind die Folgen der wahren Sintflut in Teilen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen katastrophal.

Auf die Versicherungen kommen immense Summen zu. Aber vielen Menschen und Einrichtungen in den Hochwasserregionen ist Hab und Gut verloren gegangen, das kaum zu ersetzen sein wird. Sie stehen vor dem Ruin, oder der Wiederaufbau wird Jahre in Anspruch nehmen. Gerade deshalb ist eine direkte Hilfe wichtig. Genau hier soll auch die Unterstützung aus der GZ-Spendenaktion ansetzen, deren Erlös gezielt in betroffenen Gebieten eingesetzt wird. Die GZ wird dies dokumentieren.

Die größte Einzelspende betrug bislang 6000 Euro, die beim Freiluftkonzert von „Pop Chor’n“ in Goslar gesammelt wurden. Am Donnerstagabend kamen zusätzlich mehr als 3500 Euro vom Volksfest in Goslar hinzu. Allen Spenderinnen und Spendern gilt ein herzlicher Dank, und auch jede künftige Spende ist willkommen.

Viele Vereine, Geschäfte, Kneipen, Institutionen, Nachbarschaften haben schon weitere Initiativen zugunsten der GZ-Spendenaktion signalisiert. Derweil sind die heimischen Speditionen Hahne und Köhler in den Flutgebieten unterwegs, um dort zu helfen. 


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