Freitag, 12.11.2021, 11:30 Uhr

GZ-Glücksschweinchen können bestellt werden

Gedränge um die Glücksbringer wie hier zuletzt 2019 in Bad Harzburg wird es auch in diesem Jahr am Silvestertag nicht geben. Wer Glücksschweinchen will, kann sich ab 15. November vorbestellen. Archivfoto: Schlegel

Auch in diesem Jahr wird die Goslarsche Zeitung wieder ihre begehrten Glücksschweinchen auf den Markt bringen. Und es soll mit dem Erlös auch wieder viel Gutes getan werden. Allerdings wird man sie nur bestellen können.

Harz. Auch in diesem Jahr wird die Goslarsche Zeitung wieder ihre begehrten Glücksschweinchen auf den Markt bringen – wann, wenn nicht jetzt, braucht man sie? Und es soll mit dem Erlös auch wieder viel Gutes getan werden. Allerdings wird es – wie schon im Vorjahr – angesichts der Corona-Pandemie erneut keinen Verkauf in althergebrachter Manier mit langen Schlangen und dichtem Gedränge am Silvestertag geben. Statt dieser lieb gewonnenen Tradition gibt es in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, die Schweinchen im Vorfeld – ab 15. November – zu bestellen, um sie dann über einen längeren Zeitraum abzuholen. Ein wie auch immer gearteter Straßenverkauf oder ein direkter Verkauf über Geschäfte oder Personen findet nicht statt.

Aktion gibt es seit 1973

Seit 1973 verkauft die GZ die Glücksschweinchen in ihren Verbreitungsgebiet, seither sind rund 1,2 Millionen Euro zusammengekommen, und es konnten viele gute Dinge unterstützt werden. Und im GZ-Pressehaus ist auch jedem bewusst, dass viele Menschen Jahr für Jahr sehnsüchtig auf die aktuellen Glücksschweinchen warten. Zwei Gründe, aus denen nie infrage stand, ob es in diesem Jahr welche geben wird. Aber „leider zwingt uns die Entwicklung der Corona-Pandemie auch in diesem Jahr auf eine Straßensammlung zu verzichten“, sagt GZ-Verleger Philipp Krause. „Wir wollen und müssen damit unseren Beitrag zum Schutz der Gesundheit aller Beteiligten leisten. Wir hoffen dennoch auf eine erfolgreiche Sammelaktion, weil sicherlich der Bedarf an finanzieller Hilfe auch in diesem Jahr wieder hoch sein dürfte.“

Schon im vergangenen Jahr hatte sich die Frage gestellt, wie 39.000 Glücksschweinchen unters Volk gebracht werden sollen, ohne dass sich die Menschen allzu dicht auf die Pelle rücken. Die GZ hatte sich für die Bestellvariante entschieden – die auch wunderbar funktioniert hat. Deshalb soll sie angesichts immer weiter steigender Infektionszahlen und nach wie vor gebotener Vorsicht auch in diesem Jahr noch einmal angewandt werden. Der diesjährige Ablauf:

Ab dem 15. November können die Harzerinnen und Harzer unter www.goslarsche.de/gluecksschweinchen die benötige Anzahl GZ-Glücksschweinchen bestellen (solange der Vorrat reicht). Dabei kann auch der gewünschte Abholort (siehe Kasten) angegeben werden. Die Besteller können sich im Freundes- und Bekanntenkreis absprechen, damit auch die Menschen zum Zuge kommen, die keinen eigenen Internetzugang haben.

Abholzeitraum über mehrere Wochen:

Anschließend werden von der GZ Informationen per Mail verschickt, wann die Schweinchen an den bei der Bestellung gewählten Ausgabestellen abgeholt werden können. Die Abholungen werden zeitlich gestaffelt, um kein Gedränge zu verursachen.

Außerdem wird der Abholzeitraum über mehrere Wochen gestreckt. Es wird mehrere Abholstellen geben, auch Oberharz und Nordharz werden berücksichtigt.

Die Bezahlung findet bei der Abholung ausschließlich in bar statt. Der Mindestpreis für ein GZ-Glücksschweinchen beträgt wie üblich einen Euro, höhere Beträge werden gern genommen – immerhin geht es um den guten Zweck.

Im Vorfeld dieses Bestellprozesses hat die GZ aber auch die mehr als einhundert Ratsmitglieder aus dem Landkreis sowie die Schornsteinfeger in die Aktion eingebunden. Sie alle konnten sich bereits ein gewisses Glücksschweinchenkontingent für ihre Stammkunden sichern.

An folgenden Stellen können die vorbestellten Schweine (nach Benachrichtigung) abgeholt werden: 

Goslar: Goslarsche Zeitung Pressehaus. Geöffnet: Mo.-Fr. 9.30-13 Uhr, Do. 14-17 Uhr

Bad Harzburg: Goslarsche Zeitung Geschäftsstelle. Geöffnet: wird noch bekannt gegeben

Langelsheim: Schwanke-Farben, Inh. Carola Fröhlich. Geöffnet: Mo.-Fr. 9-12.30 Uhr und 14.30-18 Uhr, Sa. 9-12.30 Uhr.

Langelsheim/Lutter: SKRIBO Frechdachs. Geöffnet Mo.-Fr. 8-12 Uhr und 14.30-17.30 Uhr, Sa. von 8-12 Uhr.

Liebenburg: PriMeMa in Othfresen (auch Standort der Post), Inh. Frederik Staab. Geöffnet: Mo.-Di. 10-12 Uhr und 14-17 Uhr, Mi. 10-12 Uhr, Do.-Fr. 10-12 Uhr und 14-17 Uhr, Sa. 10-12 Uhr

Schladen: DPD Paketshop Beauty & Paper. Geöffnet Mo.-Fr. 8-12.30 Uhr und 15-18 Uhr, Sa. 8-12 Uhr.

Braunlage: Stadt- und Schulbücherei. Geöffnet: Mo. 10-12 Uhr und 15-17 Uhr, Di. 10-12 Uhr, Mi geschlossen, Do. 10-12 Uhr und 15-17 Uhr, Fr. 10-13 Uhr.

Clausthal-Zellerfeld: Papierflitzer Inh. S. König. Geöffnet: Mo.-Fr. 9-12.30 Uhr und 14.30-18 Uhr; Sa. 9-12.30 Uhr

 

Was tut sich in der Region? Den kostenlosen Push-Service von goslarsche.de abonnieren und die Top-Nachrichten direkt auf Smartphone oder Computer erhalten

 


Blog der Redaktion
Weitere Themen aus der Region