Dienstag, 02.06.2020

Feuerwehr stellt neue Ausrüstung im Video-Clip vor

Goslar. Die Goslarer Feuerwehr rüstet auf. Nach der Hochwasserkatastrophe im Sommer 2017 hatte der Kreistag einstimmig beschlossen, mehr als 400.000 Euro für die Anschaffung geeigneter Fahrzeuge und weiterer Ausrüstung bereitzustellen. Ein Großteil dieser Geräte ist nun da.

Mit Blick auf den Einsatz in Hochwasserlagen haben Politik und Einsatzkräfte bereits unmittelbar nach der Katastrophe reagiert und mit der „Hochwasserschutzkooperation Innerste“ eine regionsübergreifende Maßnahme angeschoben, die vor allem die Hochwasserprävention zum Ziel hat. Auf Ebene des Landkreises Goslar haben sich die Feuerwehren im Zusammenspiel mit der Politik und der Verwaltung ebenfalls schnell zusammengesetzt und beraten, wie die Einsatzkräfte noch effektiver für die Bewältigung von Hochwasserlagen und weiteren Szenarien gerüstet werden können.

Neue Ausrüstung filmisch zeigen

Im März dieses Jahres sollte schließlich der neu gebildete Hochwasserschutzzug sowie weitere neue Technik offiziell im Rahmen einer großen Feierstunde in Dienst gestellt werden. Der Ausbruch der Corona-Pandemie durchkreuzte diese Planungen allerdings, die Veranstaltung musste abgesagt werden.




Landkreis und Kreisfeuerwehr haben sich daher dazu entschieden, die neue Ausrüstung mittels kleiner Videoclips vorzustellen und somit die Einsatzmöglichkeiten einer breiten Öffentlichkeit präsentieren zu können. Mit dem Foto- und Multimediajournalisten Stefan Sobotta haben sie in den vergangenen Wochen verschiedene Videoclips produziert, die zeigen sollen, welche Möglichkeiten die neuen Geräte im Einsatz bieten.

Auch dabei: Drohnentechnik

Neben der Vorstellung des neuen Teleskopladers, der Sandsack-Füllmaschine, des Wechselladerfahrzeuges sowie des Abrollbehälters Wasser, dem vor allem bei Vegetationsbränden große Bedeutung zu-kommen soll, präsentieren die Verantwortlichen und Mitglieder der Kreisfeuerwehr auch neue Drohnentechnik, die bei der Personensuche oder der Beurteilung von Großschadenslagen eingesetzt werden.

Derzeit ist die Anschaffung eines so genannten „All Terrain Vehicle“ in Arbeit, das bei Waldbränden als Erkundungs- und Erstangriffsfahrzeug auch schwieriges Gelände erreichen kann.

„Eine Stange Geld“

Landrat Thomas Brych hofft zwar, dass der Landkreis von Großschadenslagen verschont bleibt, ist aber zuversichtlich, dass die Wehren im Einsatzfall nun noch besser als bisher reagieren können. „Die Neuanschaffungen haben wirklich eine Stange Geld gekostet, aber ich denke, dass es dazu keine Alternativen gibt. Wir müssen uns den neuen Gegebenheiten stellen und daher bin ich dankbar, dass bei der Aufstellung des Hochwasserschutzzuges alle an einem Strang gezogen haben.“

Den Videoclip des Landkreises Goslar zur Präsentation der neuen Feuerwehr-Ausrüstung finden Sie auf unserer Homepage unter www.goslarsche.de