Sonntag, 26.05.2019

Nach Explosion: 670 Menschen ausquartiert

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Halberstadt. Nach der Explosion in einem Einfamilienhaus in Halberstadt und dem Fund großer Mengen Chemikalien mussten Hunderte Anwohner die Nacht zum Montag in Ausweichquartieren verbringen. Die Evakuierung bleibe über Nacht aufrechterhalten, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntagabend.

Für die Menschen, die keine privaten Quartiere fänden, habe die Stadt Unterkünfte vorbereitet. Betroffen sind laut der Stadt 670 Menschen.

Am Vormittag hatte die Polizei einen Radius von 300 Metern um das Einfamilienhaus gesperrt, weil die von den gefundenen Substanzen ausgehende Gefahr unklar war. Die Bundesstraße 81 in Richtung Blankenburg wurde gesperrt.

Laut Polizei hatte sich die Explosion am Sonntag gegen 0.30 Uhr ereignet. Der Bewohner des Hauses, ein 43-jähriger Mann, der die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt und aus Bulgarien stammt und seit mehreren Jahren in Deutschland lebt, wurde dabei schwer verletzt. Er befinde sich derzeit im künstlichen Koma.

Der 43-Jährige sei allein in dem Haus gewesen. Laut Polizei schwebe er nicht in Lebensgefahr und konnte kurz befragt werden. Zu Inhalten äußerten sich die Beamten aber nicht. Das Haus sei äußerlich nicht beschädigt. Es kam jedoch zu Beschädigung in den Räumen des Hauses. Laut einer Stadtsprecherin wurden seien andere Gebäude seien nicht betroffen gewesen.

Insgesamt waren 110 Feuerwehrleute und rund 100 Beamte der Landespolizei vor Ort. Gegen 10.45 Uhr hatten die Einsatzkräfte beschlossen, das Wohngebiet zu räumen. Am Nachmittag hatten alle Anwohner das Gelände verlassen.eb/dpa







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