Mittwoch, 14.03.2018

Passionsoratorium in Marktkirche

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Clausthal-Zellerfeld. Am Sonntag wird die ökumenische Kantorei Clausthal gemeinsam mit dem Barockorchester Concerto Brandenburg aus Berlin in der Marktkirche Clausthal ein bedeutendes kirchenmusikalisches Werk aufführen. Erstmals wird in der Harz-Region das Passionsoratorium „Der Tod Jesu“ von Carl Heinrich Graun präsentiert.

Uraufführung 1755

Das Oratorium wurde im Jahr 1755 in Berlin uraufgeführt und entstand in der Übergangszeit von Barock und Klassik. Es war seinerzeit so erfolgreich und populär, dass es in Berlin über ein dreiviertel Jahrhundert hinweg an jedem Karfreitag aufgeführt wurde. Im Gegensatz zu vielen Passionsvertonungen wird hier nicht der biblische Passionsgeschichtentext vertont. Stattdessen will das Oratorium den Hörer mit einer Folge von Chorälen, Chören, Rezitativen und Arien über neugedichtete Texte des Lessing-Freundes Carl Wilhelm Ramler auf die Passionszeit und das -geschehen einstimmen.

Als Solisten werden Ute Engelke und Juliane Dennert als Sopran, Jörn Lindemann als Tenor und Nils Ole Peters als Bass mitwirken. Die Leitung des Oatoriums übernimmt Arno Janssen. Die Veranstaltung beginnt am Sonntag um 18 Uhr. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen, die Karten kosten regulär 15 Euro und ermäßigt 7 Euro. Vorverkaufsstellen sind in der Grosse’schen Buchhandlung, in der Stadtbibliothek und in der Marktkirche in Clausthal selbst. Zudem können auch bei Opus 57 Musikalien in Goslar und in der Buchhandlung Tilmann Riemenschneider in Osterode Karten erworben werden. Auch eine Abendkasse wird es geben, an der die Karten für 18 Euro beziehungsweise 10 Euro erhältlich sein werden. red








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