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Montag, 25.04.2022 , 09:11 Uhr

Überflüssiger Artikel mit Kriminalbiologen

Lothar Schilling, Bad Harzburg, zum Interview mit dem Kriminalbiologen Dr. Mark Benecke „‘Den perfekten Mord gibt es nicht‘“ (GZ vom 13. April 2022)

Das GZ-Interview mit dem „weltweit bekannten Kriminalbiologen Dr. Mark Benecke zum Fall Carsten Manczak hat Anspruch auf die „Silberne Zitrone“ für den überflüssigsten und flachsten Artikel des Jahres!

Von der stereotypen PR in eigener Sache (FBI-Academy vor 30 Jahren oder Pastor Geyer vor 25 Jahren) erfährt der geneigte Leser nur, dass der Fall Manczak „knifflig“ sei (wer hätte das gedacht?), dass es am besten sei, „Es nicht dazu kommen lassen, dass eine Leiche beseitigt werden muss“ und dass es das perfekte Verbrechen nicht gibt.

Zusätzlich gibt es noch ein paar lapidare, hingerotzte Antworten zum Fall Maddie, sowie zur Untersuchung von Skeletten auf sachdienliche Hinweise ... und das war’s dann. Stellt sich die Frage, was das Ganze soll? Oder in GZ/Benecke-Diktion: Ist also nicht die Frage was, sondern ob der Bericht dem Leser überhaupt irgendetwas sagen soll?


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