GZ-Serie über kultige Kneipen und Diskos

Harz. Kneipen- und Disko-Freunde sind gefordert: In unserer GZ-Reihe „Harz-Wissen“ geht es in den kommenden Wochen in vielen Beiträgen um Kultkneipen und -diskos. Den Auftakt machen wir heute mit der „Fun Factory“ in Bad Harzburg. Für nächste Woche haben wir das „Piano“ in Goslar und den „Beat Club“ in Langelsheim im Visier. Und dazu nehmen wir im Vorfeld gerne jede Menge Anregungen, Erinnerungen und Fotos entgegen.

Das geht problemlos per Mail an leser-forum@goslarsche-zeitung.de oder auch über die Facebook-Seite der Goslarschen Zeitung. Wir freuen uns über die Zuschriften – und gerne auch über Anregungen, welche Harzer Kneipen und Diskos bei Ihnen hoch im Kurs gestanden haben.

Wir sammeln Geschichten

Erinnern Sie sich noch? Partystimmung, Klönen, gute Laune in den wilden 1960er, 70er, 80er Jahren. Vinylscheiben lagen auf Plattenspielern, die mit diamantenen Nadeln ausgerüstet waren, um diesen endlosen schwarzen Rillen die coolsten Klänge zu entlocken – am liebsten rockig, manchmal auch im Diskotakt. Rolling Stones, The Who, Led Zeppelin, Uriah Heep, Golden Earring, Journey hießen die Kultbands, später Talking Heads, The Cure, Simple Minds oder die Neue Deutsche Welle und Nina Hagen: „Ich kann mich gar nicht entscheiden, es ist alles so schön bunt hier“, sang sie schrill in ihrer rockigen „Fernsehkritik“: Ich glotz TV (White Punks On Dope).

Elektronischen Schnickschnack oder „Vorglühen“ zu Hause gab es nicht, das Bier kam über den Tresen. Verabreden mussten sich all die Kneipengänger damals auch nicht, denn sie waren ohnehin immer und alle da. Und sie sahen im Rückblick verdammt schräg aus – aber cool. Wir möchten Sie also mitnehmen auf eine fröhliche Zeitreise in das Harzer Kneipenleben.


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