Freitag, 15.01.2021, 18:00 Uhr

Goslarer Neujahrsgespräch mit Oberbürgermeister Dr. Junk

Neujahrsgespräch zu Corona-Zeiten: Dr. Oliver Junk im Interview mit GZ-Chefredakteur Jörg Kleine. Foto: Sowa

Goslar. Der ausgefallene Neujahrsempfang: Statt Ansprache des Oberbürgermeisters an Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Verwaltung hat die GZ zum eigenen Format auf die Bühne der Aula regis gebeten. Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk steht im Neujahrsgespräch dem GZ-Chefredakteur Jörg Kleine Rede und Antwort.

Über 500 Gäste im Saal der Kaiserpfalz, Ausblick und Ansprache des Oberbürgermeisters, Händeschütteln und Hallo, Zeit zum Kennenlernen, für Kontaktaustausch und enge Gespräche – so munter läuft der traditionelle Neujahrsempfang in der Kaiserstadt. Doch unter Corona-Lockdown ist diesmal alles ganz anders. Und auch in den kommenden Wochen und Monaten ist in Zeiten der Virus-Pandemie wohl kaum an eine solche Traditionsveranstaltung zu denken. Dann wählen wir eben ein digitales Format, hieß die Devise in der GZ-Redaktion: Neujahrsgespräch zwar vor leeren Rängen, aber am authentischen Ort in der Kaiserpfalz.




Wie ist die Bilanz für das herausfordernde Corona-Jahr 2020 in Goslar? Wie ist die Finanzlage der Stadt, wie steht es um die Unternehmen? Was tut die Stadt, um Unterstützung zu geben? Wie steht es um die junge Generation, gibt es in Goslar wieder „Schulfrieden“? Was hält der Rathauschef unverbesserlichen Corona-Beschwichtigern entgegen? Und vor allem die bange Frage: Was bringt das Jahr 2021 für die Kaiserstadt und die Bürger. Steht das dicke Ende erst noch bevor?

2020 jedenfalls ist für Goslar noch glimpflich verlaufen – sowohl für die Verwaltung also auch für Bewohner und Unternehmen, resümiert der Oberbürgermeister. Auch die Geschäfte und die Tourismusbranche konnten in Sommer und Herbst zunächst wieder durchatmen. Die aktuelle Corona-Lage ist derweil bedrückend. Dennoch werde die Stadt Goslar an wichtigen Projekten und Investitionen für 2021 festhalten, betont Junk.

Das gesamte Neujahrsgespräch als Video steht ab sofort online zur Verfügung. Und es ist – das sei augenzwinkernd angemerkt – deutlich kürzer als die übliche Neujahrsansprache. 

 


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