Mittwoch, 25.11.2020, 07:20 Uhr

Feuer in der Hühnerfarm bei Lutter gelöscht

Großeinsatz für Feuerwehren in der Samtgemeinde Lutter: In den frühen Morgenstunden ist ein Feuer auf einem Geflügelhof ausgebrochen. Fotos: Leifeld

Großeinsatz für Feuerwehren in der Samtgemeinde Lutter: In den frühen Morgenstunden ist ein Feuer auf einem Geflügelhof ausgebrochen. Fotos: Leifeld

Großeinsatz für Feuerwehren in der Samtgemeinde Lutter: In den frühen Morgenstunden ist ein Feuer auf einem Geflügelhof ausgebrochen. Fotos: Leifeld

Großeinsatz für Feuerwehren in der Samtgemeinde Lutter: In den frühen Morgenstunden ist ein Feuer auf einem Geflügelhof ausgebrochen. Fotos: Leifeld

Lutter. Der Sirenenalarm, der Mittwochfrüh um kurz nach 6 Uhr in vielen Ortschaften weit über das Neiletal hinaus aufheulte, ließ gut 120 Rettungs- und Einsatzkräfte von Feuerwehren und DRK zu einem Großbrand auf einem im Außenbereich liegenden Geflügelhof westlich der Ortschaft Lutter am Barenberge, nahe der Bundesstraße B82 ausrücken. 

Gemeindebrandmeister Bernd Kerwien alarmierte nicht nur die sieben Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde, sondern auch Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Seesen, Langelsheim, Othfresen und Upen, sowie die Feuerwehrtechnische Zentrale mit weiteren Einsatzkräften der Feuerwehr Jerstedt. Auch die Stützpunktfeuerwehr Liebenburg wurde mit ihrem Drohnen-Team zur Unterstützung der Löscharbeiten herbeigerufen. Beamte der Polizei Goslar und Mitarbeiter der Unteren Wasserschutzbehörde kamen hinzu, zuzüglich der DRK Ortsvereine aus Hahausen, Seesen und Herrhausen.

Was war passiert? „Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte nur wenige Minuten nach der Alarmierung stand das hölzerne Stallgebäude bereits im Vollbrand“, erklärte Tobias Fricke, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Goslar.  Mit einer Riegelstellung schützen die Feuerwehrkräfte das nah am Stall stehende Wohnhaus vor einem Übergreifen der Flammen. Auch ein Gastank nahe der Brandstelle musste primär vor der Flammenfront geschützt werden. In vier Abschnitten gingen die Feuerwehren gegen das Flammenmeer vor. Die Rauchbildung war erheblich und nahezu undurchdringbar. Dennoch gelang es, zumindest einen Teil der verängstigten Hennen aus den Stallungen zu befreien. Einige Einsatzkräften der Feuerwehr setzten die Tiere in Gatter, während wenige Meter entfernt der Löschangriff tobte.

Die Löschwasserversorgung vor Ort bereitete große Probleme, weil es auf dem landwirtschaftlichen Hof keine ausreichenden Versorgungsleitungen gab. Die Wasserentnahme erfolgte im Ringverkehr mit dem wasserführenden Fahrzeugen von allen Feuerwehren. Zusätzlich wurde eine Wasserförderung von dernahen Ortschaft Rhode aufgebaut. Das Feuer war zwar bald unter Kontrolle, aber der Löscheinsatz dauerte noch den Vormittag an. Nach ersten Erkenntnisse wurden keine Menschen verletzt. Über die Brandursachen der Schadenshöhe herrschen zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch Unklarheit. 

 


Blog der Redaktion
Weitere Themen aus der Region