Ein „Goslar Memo“ zum Stadtjubiläum

So könnte es aussehen: Der Vorstand mit Volker Bäcker, Hans-Jürgen Rappmann und Roland Pabst (v.li.) präsentieren das Projekt „Goslar Memo“ als Beitrag der Bürgerstiftung zum Stadtjubiläum „1100 Jahre Goslar“ 2022. Ausgelobt ist dafür ein Fotowettbewerb, bei dem insgesamt 32 Motive gesucht werden. Jeder kann mitmachen. Foto: Sowa

Goslar. Die Bürgerstiftung für Goslar und Umgebung legt zum großen Stadtjubiläum 2022 ein "Goslar Memo" auf. Für das Kartenlegespiel werden 32 Motive aus der Kaiserstadt gesucht. Deshalb hat die Bürgerstiftung einen Fotowettbewerb ausgerufen. Jeder kann mitmachen, die Teilnahme ist ab sofort möglich. 

Mit Freunden spielen, Goslar erleben – und das alles für einen guten Zweck: Die Bürgerstiftung für Goslar und Umgebung will das große Stadtjubiläum im kommenden Jahr quasi spielerisch begleiten. Ein „Goslar Memo“ mit 64 Karten entsteht. Mitspieler sind schon jetzt höchst willkommen, denn jeder kann ab sofort mitmachen, um für die Kärtchen die passenden Fotomotive zu liefern.

„1100 Jahre Goslar“ feiert die Kaiserstadt 2022 mit Programm und Aktionen über das gesamte Jubiläumsjahr. Auch ein Memory-Spiel der Bürgerstiftung gehört dazu. Das darf zwar nicht „Memory“ heißen, weil dies eine eingetragene Marke der Firma Ravensburger ist – aber es wird genauso funktionieren. Memory von Ravensburger ist seit rund 60 Jahren ein wahrer Verkaufsschlager in aller Herren Länder, da es simpel funktioniert, aber zugleich die grauen Zellen aktiviert.

Alle Karten liegen auf dem Rücken, und reihum versuchen die Mitspieler, Kartenpärchen zu entdecken. Wer ein Pärchen aufgedeckt hat, darf den nächsten Versuch starten, um einen Zwilling herauszufinden. Am Anfang ist es eine Frage von Glück, im Laufe des Spiels aber vor allem gutes Gedächtnistraining, um möglichst viele Bildpaare einzusammeln.

1100 Stück zu 11 Euro

Beim Projekt der Bürgerstiftung geht es um passende Motive aus der Heimat: „Goslar, eine moderne Stadt mit mittelalterlichen Wurzeln“, heißt das Motto, wie Vorstand Hans-Jürgen Rappmann erklärt. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Volker Bäcker und Roland Pabst hat er das Projekt diese Woche präsentiert.

Die Eckdaten fügen sich glänzend ein ins Jubiläumsjahr: Erstauflage von 1100 Spielen, Verkaufspreis von 11 Euro pro Stück. Dafür muss die Bürgerstiftung zunächst in Vorleistung gehen. Werden alle „Goslar Memos“ verkauft, dann kann die Bürgerstiftung rund die Hälfte des Erlöses als Spende verbuchen, um damit wiederum soziale Projekte in der Zukunft zu unterstützen. Produziert wird das „Goslar Memo“ bei Ravensburger, somit auch in entsprechender Qualität. Für Qualität und Spielspaß müssen indes auch die Bildmotive bürgen, die nunmehr in einem für alle offenen Fotowettbewerb gesucht werden.

Die Rahmenbedingungen: Bei 64 Karten werden 32 Motive benötigt. Die Fotos dafür sollen das Thema widerspiegeln, brauchen eine für den späteren Druck ausreichende Auflösung – und müssen vor allem auch für das quadratische Format der Spielkarten passen. Ein langes Hochformat von der Marktkirche oder ein breites Querformat von der gesamten Kaiserpfalz wären also ungeeignet. Kurzum: Auf den Ausschnitt des Motivs kommt es an.

Modern und historisch

Inhaltlich geht es zugleich um Vielfalt, die Goslar sowohl als moderne Stadt als auch mit ihren mittelalterlichen Wurzeln zeigt. Es muss also nicht nur Kaiserpfalz, Marktplatz, Breites Tor oder historisches Rathaus sein.

Weitere Bedingungen: Jeder Teilnehmer darf maximal drei Motive einreichen, zudem erklärt sich jeder Einsender bereit, dass die Fotos für das „Goslar Memo“ später auch genutzt werden dürfen. Die ausgewählten Motive können ebenso auf der Homepage der Bürgerstiftung und in der Goslarschen Zeitung veröffentlicht werden.

Einsendeschluss: 15. Juli

Einsendeschluss für den Fotowettbewerb ist der 15. Juli. Zur Auswahl der 32 Motive beruft die Bürgerstiftung dann eine Jury. Zu gewinnen gibt es drei Hauptpreise mit Goslarer Einkaufsgutscheinen über 100 Euro, 50 Euro und 25 Euro. Alle Teilnehmer, die eines der ausgewählten 32 Motive geliefert haben, erhalten zudem ein „Goslar Memo“.

Für alle Einsendungen der Fotomotive hat die Bürgerstiftung eine zentrale Mail-Adresse angelegt:memo@buergerstiftung-goslar.de.

Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen gibt es auf der Homepage der Bürgerstiftung: www.buergerstiftung-goslar.de.


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