Dienstag, 11.09.2018

Lautenthal fiebert Oktoberfest entgegen

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Lautenthal. Ortsbürgermeister Hartmut Arndt kann aus dem Stegreif gar nicht genau sagen, wann das letzte Mal in der Bergstadt Lautenthal ein großes Oktoberfest im Festzelt gefeiert wurde. „Das muss Ende der 1990er Jahre gewesen sein.“ Für viele ist es schon viel zu lange her. Doch bald hat das Warten auf eine zünftige Gaudi mit Live-Musik sowie bayerischen Speisen und Getränken ein Ende.

Wenn überall schon die Oktoberfeste gefeiert wurden, legt die Bergstadt noch einmal kräftig nach. Am Samstag, 13. Oktober, tritt die Party-Band „Innkreis Buam“ aus Österreich im Zelt auf dem Festplatz hinter der Lautenthaler Tourist-Info auf. Einlass wird ab 18.30 Uhr sein, das Konzert beginnt dann um 19 Uhr. Ausrichter ist der Fremdenverkehrsverein Lautenthal, der vom Ortsrat unterstützt wird.

Bereits am Samstagnachmittag kann gesellig im Festzelt gefeiert werden. Um 15.30 Uhr tritt der Mandolinenklub auf, und um 16.30 Uhr folgt der Männergesangverein Fortuna Lautenthal mit den „Young Voices“. „Bei der Veranstaltung am Nachmittag ist der Eintritt frei, dann gibt es auch Kaffee und Kuchen“, sagt Hartmut Arndt. Danach werde das Zelt aufgeräumt, bevor es um 18.30 Uhr wieder für die Abendveranstaltung öffne. Die Eintrittskarte für die Gaudi mit den „Innkreis Buam“ kostet im Vorverkauf 12,50 Euro, Tickets gibt es bei der Tourist-Info an der Kaspar-Bitter-Straße und bei Nahkauf Philipp an der Glück-Auf-Straße. Ein Caterer sorgt für die Verpflegung. Die Party mit der Band aus Österreich, die musikalisch eigenen Angaben zufolge ein breites Spektrum „von Oberkrainer bis Rockmusik“ abdeckt, soll bis nach Mitternacht gehen. Am Sonntagmorgen geht es weiter mit einem Frühschoppen im Festzelt, der 10.30 Uhr beginnt.

Nachdem der Ortsrat in diesem Jahr auf die Ausrichtung des Bergstadtfestes verzichtete, freut sich Ortsbürgermeister Hartmut Arndt, dass mit der Bergstadt-Gaudi eine Großveranstaltung die Lautenthaler zum Feiern einlädt. In dem Festzelt soll es auch die Möglichkeit geben, dass Vereine für ihre Mitglieder einen Tisch reservieren. Der Club „Frohsinn“ habe bereits 40 Karten geordert, sagt Arndt. Wenn die Nachfrage entsprechend sei, könne das Zelt für bis zu 500 Besucher vergrößert werden. „Wenn die Veranstaltung gut angenommen wird, könnte man darüber nachdenken, so etwas zu wiederholen“, sagt Arndt.








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