Sonntag, 30.06.2019

Goslars heiße Bürgerparade

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Goslar. Rund 1600 Teilnehmer in insgesamt 92 Gruppen: Die traditionelle Bürgerparade ist am Samstagnachmittag fast eine Stunde lang durch die Goslarer Altstadt am Podium mit den Ehrengästen vorbei zum Schützenfest aufs Osterfeld gezogen. Bei sengender Sonne säumten Tausende Zuschauer die Straßenränder – in ständiger Suche nach dem schattigsten Plätzchen.

Musik, Folklore, Sport, Humor und jede Menge lohnende Wegwerf-Utensilien – von den 2000 Festplatz-Gutscheinen bis hin zu den obligatorischen Gummibären – machten Goslarern und Gästen viel Spaß. Beliebteste Plätze waren ohne Zweifel Café-Tische unter Sonnenschirmen, schützende Bäume oder Markisen an den Geschäften. Den Teilnehmern bereitete die Goslarer Feuerwehr auf der Marktstraße eine willkommene Abkühlung. Wer ließ sich eigentlich nicht vom Sprühstrahl erfrischen?

Wer ist die heißeste Frau in Goslar? Cineplex-Chefin Jill Wildmann hat ausgerechnet im Schneemann-Kostüm auf jeden Fall einen Temperatur-Vorsprung vor den beiden Ratsdamen Anja Voges und Renate Luksch.
Die gute Nachricht kam bald vom DRK. Laut Sprecher Timo Pischke musste nur ein Zuschauer wegen Kreislauf-Beschwerden behandelt werden. Drei kleinere Hilfeleistungen wie Pflasterkleben waren nötig. Beim Sahara-Umzug 2015 war die Bilanz weit schlimmer ausgefallen.

Auf dem Podium waren die Ehrengäste aus Politik und Verwaltung unter knallender Sonne dennoch ebenso wenig zu beneiden wie GZ-Allzweckwaffe Sebastian Sowa, der als Moderator locker-flockig Gruppe um Gruppe, bisweilen sogar Mensch um Mensch vorstellte.

Ob den temporeichen Wolfshäger Fanfarenzug, der Volksfest-Chef Sven Schneider kurzerhand die Spitze des Zuges gestohlen hatte, oder Inge Rühle, die erstmals nach 22 Jahren wegen einer Handverletzung nicht den Silberwagen mit dem Goslarer Schützen-Nachwuchs fahren konnte und Horst Himpel das Steuer überließ – für jede(n) hatte Sowa ein freundliches Wort. Ganz klar: Bei dem Wetter waren Bauchfrei-Kostüme etwa der Dörntener Tänzerinnen die angenehmere Wahl als die schweren Jacken der „Zünftigen Handwerker“ aus Goslar. Trotzdem: Auf dem Osterfeld kamen sie alle an.

Thema der Woche

Und weil in Goslar während des Schützenfestes ohnehin alle nur über das Schützenfest sprechen, gestaltet die GZ ihr Thema der Woche ebenfalls rund ums Osterfeld-Treiben.