Donnerstag, 17.01.2019

Stadt sucht jetzt einen Bürgermeister

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Braunlage. Die Stadt Braunlage hat jetzt offiziell bekannt gegeben, dass sie einen neuen Bürgermeister sucht. Am Sonntag, 16. Juni, soll der Nachfolger von Stefan Grote gewählt werden. Bis Montag, 29. April, können die Bürger Wahlvorschläge einreichen. 

Interessierte Kandidaten müssen ihren Vorschlag von mindestens 48 Wahlberechtigten aus der Stadt Braunlage unterzeichnen lassen, teilt die Stadtverwaltung mit.

Ausgenommen von dieser Unterschriften-Pflicht für die Direktwahl sind die Parteien und Wählergruppen. Neben den im Rat vertretenen Fraktionen von CDU, SPD und Bürgerliste sind das die FDP, die AfD, die Grünen und die Linken, berichtet die Leiterin des Haupt- und Personalamtes, Gudrun Peinemann. Sie fungiert auch als Gemeindewahlleiterin.

Drei CDU-Kandidaten

Während sich die Bürgerliste und die SPD derzeit noch bedeckt halten, wen sie als Kandidaten nominieren, ist innerhalb der CDU der Wahlkampf bereits seit Monaten im vollen Gange. Neben der Vorsitzenden Cornelia Ehrhardt wollen auch Kämmerin Martina Peine und der ehemalige Vorsitzende Ronald Dede zum Nachfolger von Stefan Grote gewählt werden.

Bevor es so weit ist, soll nach den derzeitigen Plänen im März eine CDU-Mitgliederversammlung entscheiden, wer für die Partei kandidieren darf, teilt die Vorsitzende Ehrhardt auf Anfrage mit. Ob die Unterlegenen dann als unabhängige Kandidaten antreten, ist unsicher. Jedenfalls dürften sie keine Probleme haben, auch ohne Rückhalt der Partei die 48 Unterstützer-Unterschriften in der Stadt Braunlage zusammenzubekommen.

Die Bürgerliste setzt sich intern Ende Januar/Anfang Februar zusammen, um über ihren Kandidaten zu entscheiden, teilt auf Anfrage Vorsitzender Hauke Lattmann mit. Mitte Februar soll dieser Kandidat dann in einer Mitgliederversammlung öffentlich gekürt werden. Wer für die Wählergruppe antreten will, wollte der Vorsitzende auf Nachfrage nicht verraten. Es gebe aber Interessenten.

Die SPD weiß ebenfalls noch nicht, mit welchen Kandidaten sie zu dieser Direktwahl antritt. Vorsitzender Hans Metje kann sich auf Nachfrage aber durchaus vorstellen, dass die Sozialdemokraten, die derzeit ja noch den Bürgermeister stellen, einen Kandidaten aufstellen. Näher wollte er sich aber noch nicht dazu äußern.

Nur je eine Unterschrift

Gemeindewahlleiterin Peinemann weist darauf hin, dass die Frist zur Kandidatur zwar am 29. April endet, sie empfiehlt aber „die Wahlvorschläge so frühzeitig einzureichen, dass etwaige Mängel noch behoben werden können“. Denn jeder Wahlberechtigte könne nur einmal eine Unterstützer-Unterschrift leisten. Deshalb müsse die Stadtverwaltung unter anderem dies vor Ablauf der Frist prüfen.

Weil bei dieser Bürgermeister-Direktwahl im Gegensatz zu der Wahl 2011 die einfache Mehrheit nicht ausreicht, könnte es zu einer Stichwahl kommen. Diese Stichwahl hat die Stadt bereits terminiert. Sie soll bei Bedarf am Sonntag, 30. Juni, in der Zeit von 8 bis 18 Uhr veranstaltet werden. Diese Daten hatte der Rat in seiner Dezember-Sitzung festgelegt.








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