Mittwoch, 12.06.2019

Sieben Fragen vor der Wahl: Das Hallenbad

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Braunlage. Erst im Dezember 2017 hat die Stadt Braunlage Steuern und Gebühren erhöht, um ihr Haushaltsdefizit zu senken. Unter anderem ist dabei beispielsweise der Hebesatz bei der Grundsteuer B auf 450 angehoben worden. Braunlage liegt nicht nur bei dieser Abgabe über dem Landesdurchschnitt, der in dem Fall 380 beträgt. Dennoch leistet sich die Stadt über ihre Tochter Braunlage Tourismus Gesellschaft (BTG) unter anderem ein Hallenbad.

Kontrovers diskutiert

Zwar musste die Stadt in diesem und im vergangenen Jahr – anders als in den Jahren davor – das Minus der hundertprozentigen Tochter nicht ausgleichen, das Bad macht dennoch Verluste im sechsstelligen Bereich. Und das ist nicht unbedingt förderlich für den Schuldenstand der Stadttochter BTG.

In Bad Harzburg wird die Öffnungszeit des Silberbornbads gerade kontrovers diskutiert, das von den Schwimmern nur von Mai bis September genutzt werden kann. Wäre eine Einschränkung der Öffnungszeit für die Bürgermeister-Kandidaten in dieser Form auch im Hallenbad Braunlage vorstellbar?

Attraktiver gestalten

Die Bewerber haben einstimmig abgewinkt. Alle sprachen sich dafür aus, das Bad am Ramsenweg weiter nahezu ganzjährig zu öffnen, und alle unterstrichen die Wichtigkeit der Einrichtung für den Tourismus und die Einheimischen.

Weiter können sich die Kandidaten vorstellen, sich dafür einzusetzen, das Bad attraktiver zu gestalten. So sollen vermehrt Gruppen die Einrichtung besuchen.








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