Montag, 11.02.2019

Bergwachthelfer beleben 64-jährigen Skifahrer wieder

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Braunlage. Die Helfer der Bergwacht St. Andreasberg haben eigenen Angaben zufolge am Freitagmorgen am Wurmberg erfolgreich einen 64-jährigen Mann aus Sottrum bei Bremen wiederbelebt. Der Skifahrer war zuvor auf der Piste zusammen gebrochen. Dabei kam auch einer der mittlerweile vier Defibrillatoren zum Einsatz, die es mittlerweile am Wurmberg gibt. Das hat jetzt die Bergwacht in einer Pressemitteilung geschrieben.

Andere Wintersportler hatten zuvor per Handy über die 112 die Rettungsleitstelle informiert. Diese alarmierte dann die Bergwacht am Wurmberg. Die Helfer fanden den bewusstlosen Patienten und begannen sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung.

Anschließend ins Krankenhaus

Rettungsdienst und Notarzt kamen wenig später von der Bergstation hinzu. Nach kurzer Zeit hatte der Patient wieder einen eigenständigen Herzschlag, schreibt die Bergwacht weiter. Er wurde dann in den Hägglunds (Geländerettungsfahrzeug des Rettungsdienstes) geladen und zum Rettungswagen gebracht, der auf dem Gipfel des Wurmbergs stand. Der Patient ist anschließend ins Krankenhaus nach Goslar auf die Intensivstation transportiert worden, wo sich sein Zustand laut Bergwacht stabilisierte.

Zudem ist die Bergwachtgruppe St. Andreasberg mit der aus Vienenburg am Samstag gegen 19 Uhr zu einer Suchaktion alarmiert worden. Ein Läufer der Brocken-Challenge war nicht auf dem Gipfel angekommen. Mehrere Versuche, ihn per Handy zu erreichen, blieben erfolglos, sodass befürchtet worden war, er sei verletzt. Daraufhin löste die Rettungsleitstelle die Alarmierung aus. Als die Bergwacht sich bei Oderbrück ins Gelände begeben wollte, kam die Nachricht, dass der Sportler wohlbehalten auf dem Brocken angekommen sei. red








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