Dienstag, 04.06.2019

„Kandidaten haben Klartext geredet“

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Eine Beteiligung der Besucher an der Podiumsdiskussion war dank des mobilen Mikrofon-Einsatzes mit GZ-Volontärin Corinna Knoke möglich und wurde ausgiebig genutzt. So ausgiebig, dass die ursprünglich angesetzten zwei Stunden sich auf drei ausdehnten.

Irene Prather
 Manche Fragen waren schwierig für die Kandidaten zu beantworten, etwa nach der Machbarkeit des CO-neutralen Urlaubs in Braunlage. Andere konnten aufgrund des ausgereizten Zeitraums nicht mehr aufgegriffen werden wie etwa die Schulfrage, die kurz vor Schluss noch aufgeworfen wurde.

Eine Grundsatzfrage stellte Dr. Georg Reichert ebenfalls noch knapp vor dem Ende der Veranstaltung: medizinische Versorgung und Ärztenachwuchs. Wie ein Bürgermeister die Bedingungen hierfür beeinflussen kann, konnte aber nicht endgültig geklärt werden.

Aus Hohegeiß kommt Irene Prather. Sie ist 2016 in das Bergdorf gezogen. Irene Prather kennt den Kandidaten der SPD, Borzu Schandermani. Er sei ein herzlicher Mensch, dem Menschen wichtig seien, meinte sie. Dieser Eindruck habe sich auch nach der GZ-Podiums-Veranstaltung für sie bestätigt.

Karen Ruppelt
„Themen wurden nicht umschifft, es gab Klartext“, meint Karen Ruppelt aus St. Andreasberg. Allerdings kritisiert sie, dass die Kandidaten sich wenig zu Hohegeiß geäußert hätten. Die Bergstadt sei noch gut weggekommen, aber für Hohegeißer hätte die Veranstaltung nicht geholfen zu entscheiden, welcher Kandidat am besten sein würde. „Heute konnten die Bewerber Profil zeigen, die nicht so viele Mittel für den Wahlkampf haben“, sagte sie positiv überrascht.

Claudia Stöhr
Beeindruckt zeigte sich auch Claudia Stöhr von den vier Kandidaten für das Bürgermeisteramt in der Stadt Braunlage. Sie fand die gestellten Fragen schwierig und das Niveau sehr anspruchsvoll. Die Bewerber seien gut vorbereitet gewesen.







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