Mittwoch, 22.05.2019

Thomas Ebert: Man darf sich auch nicht „totsparen“

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Bad Harzburg. Thomas Ebert (SPD) muss sich nicht nur den Wählern, sondern auch den Schülern als „Newcomer“ im Rennen um das Bürgermeisteramt präsentieren. Dabei bewegt auch die Achtklässler das Thema, das den Wahlkampf des Herausforderers wie kaum ein anderes prägt: das Silberbornbad. Und was kann Bad Harzburg eigentlich noch für Jugendliche tun?

Chancen-Einschätzung

Tim Bothe geht es gleich direkt an: Wie hoch schätzt Ebert eigentlich seine Chance ein, den Wahlkampf zu gewinnen? Schwierig, meint der Kandidat. Immerhin wage er als „Newcomer“ das Rennen gegen einen alt eingesessenen Amtsinhaber, der sich auch mal gerne mit Erfolgen brüste, die er sich gar nicht auf die Fahnen schreiben dürfe – Kritik am Konkurrenten gehört eben auch zum Wahlkampf, wie die Achtklässler hier lernen.

Ebert setzt dabei auf ein Bad Harzburg, das neu und modern gestaltet werden solle – gerne auch mit den Kindern und Jugendlichen zusammen. Denn Ideen für die Zusammenarbeit mit diesen habe er durchaus, bringt Jugendrat und Castingshows mit Jugendlichen ins Gespräch, will sich mit den jungen Menschen zusammensetzen. Dass die dabei durchaus skeptisch sind, beweist Sina Grenert: Wie kann man so viel Änderungen überhaupt finanziell leisten? „Totsparen“ dürfe man sich jedenfalls nicht, sagt Ebert.

Gute Wohnregion

Und was ist mit denen, die einen Uni-Abschluss in der Tasche haben, nun aber einen Job suchen? Natürlich könne man in Bad Harzburg nicht für jeden einen Arbeitsplatz vorhalten, muss Ebert zugeben. Aber die Kurstadt liege in einer guten Wohnregion, in der sich viele Arbeitgeber in erreichbarer Entfernung befänden.

Und dann das Silberbornbad: Wie kann man denn überhaupt den 365-Tage-Betrieb finanzieren, den Ebert fordert, fragt Fynn Verheyen. In Sachen Schwimmbad müsse man auch mal abseits der Finanzen denken, so der Kandidat, der berichtet, dass er bei diesem Thema oft Gegenwind verspüre. Die 365 Tage seien auch erst mal nur ein Ziel, an das man sich schrittweise herannähern müsse.









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