Sonntag, 14.04.2019

Grünen-Europakandidatin informiert sich über Trafo

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Clausthal-Zellerfeld. Wie steht es um das Trafo-Projekt? Darüber informierte sich am Freitagnachmittag Viola von Cramon. Die Kandidatin der Grünen für das Europaparlament ließ sich im Oberharzer Bergwerksmuseum von Ulrich Reiff das auslaufende Harz-Museen-Welterbe-Projekt erklären.

Darin geht es vor allem um die Zusammenarbeit der vier Einrichtungen Oberharzer Bergwerksmuseum, 19-Lachter-Stollen in Wildemann, Schachtmuseum Knesebeck in Bad Grund und Grube Samson in St. Andreasberg. Wie schafft man es, diese Welterbe-Einrichtung in die Region zu transformieren?

Reiff erläuterte, dass der Weg der Partizipation kein leichter war und ist. Viola von Cramon zeigte sich erstaunt darüber, mit welchen übersichtlichen Ressourcen finanziell wie personell die Beteiligten das Projekt vorantreiben würden.

Podiumsdiskussion am 24. Mai

Der Podiumsdiskussion am Freitag, 24. Mai, in der Aula der TU Clausthal maß sie dabei eine besondere Bedeutung bei. Dann sollte auch für hiesige Akteure und Einwohner deutlich werden, welchen Stellenwert die Kultureinrichtungen im Welterbe für die Region haben.

Die Grünen-Kandidatin sah gerade bei diesem Thema die Notwendigkeit einer besseren Zusammenarbeit. Tourismus-Regionen wie die Rhön, die sich ebenfalls über drei Bundesländer erstreckt, würden vormachen, wie viel es wert sei, über den Tellerrand zu schauen.

Begleitet wurde Viola von Cramon von lokalen Grünen-Politikern wie der Kreistags-Fraktionssprecherin Sabine Seifarth und Simone Stolzenbach, die die Grünen in Clausthal-Zellerfeld wieder in den Rat führen will. Sie erfuhren von Reiff auch, wie das Oberharzer Bergwerksmuseum zur Welterbe-Informationsstätte ausgebaut werden soll und welche politischen und finanziellen Stufen dafür noch zu nehmen sind.









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