Mittwoch, 16.05.2018

Wütend über abgewirtschaftete Wehr

Leserbrief
Kommentieren

Peter Siemon, Bad Harzburg, zum Artikel „Bundeswehr im Blindflug“ (GZ vom 5. Mai 2018/Eingang: 8. Mai 2018)

Mit Fassungslosigkeit und Wut im Bauch habe ich in der GZ gelesen, wie die Bundeswehr abgewirtschaftet wird. Die Bundeswehr war schon immer ein Stief- und Sorgenkind. Von der Leyen gibt ihr den Rest.Rechnet man alle Ausfälle von Luftwaffe, Marine und Heer zusammen, kommt man auf einer Einsatzbereitschaft von etwa 35 Prozent. Müssen die Flugzeuge, Schiffe und Fahrzeuge wirklich mit so viel High-Tech ausgerüstet werden? 20 Prozent weniger, und die Ausrüstung funktioniert und ist nicht so anfällig und fällt aus.

Ganz früher gab es noch keine PCs, CNS-Dreh-Fräs- oder Stanzmaschinen. Aber innerhalb von zirka zwei bis drei Jahren waren die Ausrüstungsgeräte vom Reißbrett zur Fertigung und Auslieferung bereit. Heute benötigt man lachhafte 20 Jahre.

Setzt endlich Stabsoffiziere oder Generäle außer Dienst als Verteidigungsminister ein! Sie haben im Laufe ihrer Dienstjahre Erfahrungen über Aufbau, Infrastruktur, Waffenbeschaffung und Ausrüstung gesammelt.








Weitere Topthemen aus der Region:
  • Langelsheim
    Neuer Werkraum für die Dorfgemeinschaft
    Mehr
  • Lutter
    Neues Führungsduo für Wallmodens Wehr
    Mehr
  • Langelsheim
    Sieben starke Stimmen
    Mehr
  • Lokal-Sport
    TSV Gielde feiert Schützenfest
    Mehr
  • Lutter
    Ein „Chörchen“ swingt sich durch die Schlagerwelt
    Mehr