Freitag, 06.07.2018

Widersprüchliche Informationen

Leserbrief
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Gunther Walsleben, Hildesheim, zum Leserbrief von Dr. Friedhart Knolle „Wald kommt bunter u. stabiler wieder“ (GZ vom 29. Juni 2018), zum Artikel „Erst die Stürme, jetzt der Käfer“ (GZ vom 30. Juni 2018) und zum Artikel „Streit um das angebliche Waldsterben“ (GZ vom 3. Juli 2018)

So schnell, wie uns Nachrichten aus dem Nationalpark zum Thema Borkenkäfer erreichen, so schnell kann man als Leser der GZ kaum reagieren. Deshalb eine zusammengefasste Erwiderung.

Der „Neue Wald“, um den es hier im Wesentlichen geht, ist von Natur aus Bergfichtenwald in den Hochlagen. Hier kann kein „bunter“ Mischwald entstehen! Da hilft auch nicht der Verweis auf die Flächen in Ilsenburg am Harzrand. Auch stabiler als vorher kann er nicht werden, weil der alte Wald nicht autochthon ist und „neuer“ Wald aus autochthonen Hochlagensamen hervor gehen muss, um stabiler zu sein.

Die beiden Artikel vermitteln widersprüchliche Informationen aus der Nationalparkleitung. Einerseits werden „Schlachten gegen den Borkenkäfer geschlagen“, andererseits soll „Naturdynamik zugelassen werden“. Wie dem auch sei, wir haben es mit einer ungebremsten Massenvermehrung des Borkenkäfers zu tun. Da gibt es nichts zu beschönigen.

Und zum Schluss wird auch noch der sachliche Diskurs verlassen und „Kollegenschelte an den ehemaligen Förstern“ begangen. Wer auch immer damit gemeint sein soll. Das geht gar nicht! Das ist ein Armutszeugnis! Wo kein Feuer ist, kann man auch kein Öl hinein gießen.







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