Montag, 09.07.2018

Wenig kundenfreundlich nach Fusion

Leserbrief
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Burkhard Westphal, Goslar, zum Artikel „Kleinste Sparkasse Deutschlands vor Fusion“ (GZ vom 3. Juli 2018)

 

Eine Fusion halte ich nicht für kundenfreundlich und verbraucherorientiert, wenn anschließend Filialschließungen und danach Gebührenerhöhungen folgen, wie bei der Sparkasse Goslar.

Für Ottonormalverbraucher reichten bisher monatliche Kontokosten in Höhe von drei Euro, die ab 1. September 2018 auf 4,95 Euro erhöht werden, was einer Steigerung von 65 Prozent entspricht. Verbunden sind damit zusätzliche Leistungen, ob zu gebrauchen oder nicht. Auf jeden Fall ist dieser Firlefanz zu bezahlen.

65 Prozent Zinsen auf Spareinlagen würden jeden erfreuen. Jetzt werden von denen, die sich seit Jahrzehnten ein 14. Monatsgehalt gönnen, sozial Schwache abgezockt, um den eigenen Profit weiter zu steigern. Ich empfinde diese Erhöhung als habgierig, unsozial und sittenwidrig.

Kundenfreundlicher wäre es gewesen, ein verbraucherorientiertes Gebührensystem einzuführen, was die Belange von jung bis alt berücksichtigt.

Den Fusionen in Südniedersachsen wünsche ich ein gutes Gelingen und bessere kundenfreundlichere Entscheidungen als in Hildesheim Goslar Peine.







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