Montag, 10.09.2018

Wasserwerke gehören in die öffentliche Hand

Leserbrief
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Stefan Steinhäuser, Altenau, zum Artikel „Rekordtrockenheit zwingt zur Vorsorge“ (GZ vom 8. September 2018)

Bevor man über Talsperrenerhöhung oder Neubauten redet, sollte der Hauptsitz der Harzwasserwerke (HWW) dahin verlegt werden, wo er hingehört – in den Oberharz! Dann kann man sich über Kellwasser, Kalbe, Gosetal, Oder und Sieber etc. unterhalten.

Wasser aus dem System des Weltkulturerbes Oberharzer Wasserwirtschaft kann Dr. Donner nur mittels Morgenbrodsthaler Graben, der Wasser aus dem Einzugsgebiet der Söse in das Gebiet der Oker und Innerste umleitet, oder dem abgeworfenen Hutthaler Graben bereitstellen. Sämtliche Talsperren und Teiche des Systems liegen im Einzugsgebiet der Oker und Innerste.

Die HWW schließen ständig neue Verbraucher an ihr Trinkwassernetz (WVB Peine, Stadt Salzgitter) und begründen den Wassermangel mit dem Klimawandel.

Des Weiteren gehören die HWW in Besitz der öffentlichen Hand (Land Niedersachen), um den Fehltritt von Herrn Schröder zu revidieren, denn Trinkwasser und Hochwasserschutz sind eine nationale Aufgabe. Gerade beim Thema Hochwasserschutz haben wir sehr große Defizite. Weil Projekte angeblich nicht finanzierbar sind.

Frau von der Leyen fordert für die Bundeswehr 60 Milliarden Euro und wir sind nicht in der Lage ein Regenrückhaltebecken für 1,5 Millionen Euro zu bauen. Gute Nacht, Deutschland.








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