Freitag, 03.04.2020

Warum es sich lohnt, "Gilmore Girls" (noch einmal) zu gucken

Leserbrief

Momentan sitzen wir fast alle öfter als sonst auf der heimischen Couch – #stayathome, um die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Wir von der Jungen Szene meinen: Endlich hast du genug Zeit, Serienklassiker (erneut) anzugucken, um etwaige popkulturelle Bildungslücken zu schließen. Diesmal stellen wir „Gilmore Girls“ vor – ohne Spoiler.

Worum es geht: Die alleinerziehende und ziemlich lässige Mutter Lorelai Gilmore lebt mit ihrer Tochter Rory in der niedlichen Kleinstadt Stars Hollow. Der gemeinsame Alltag der beiden besteht abseits von Arbeit und Schule vor allem aus quasseligen Gesprächen und Kaffee trinken in Luke’s Diner. Als Lorelai unerwartet die Hilfe ihrer verhassten Eltern braucht, kommt das dritte Gilmore Girl ins Spiel: ihre Mutter Emily.

Warum schauen: „Gilmore Girls“ ist eine Serie voller kluger Gedanken, die direkt ins Herz geht. Wer die sieben Staffeln durch hat, möchte Stars Hollow nicht mehr verlassen – wie gut, dass es das Netflix-Spin-Off „Ein neues Jahr“ gibt.

Welche Folgen man skippen kann: Wirklich jede, in der Urgroßmutter Trix, Emilys Schwiegermutter, mitspielt. Wer Emily schon nicht leiden kann, wird gegenüber Trix latente Aggressionen entwickeln.

Heimlicher Star der Serie: Sookie, Köchin und die beste Freundin von Lorelai. Genauso wie das mittlere Gilmore-Girl ist sie witzig, temperamentvoll, schlau, emotional und hat ein gutes Herz – im Gegensatz zu Lorelai ist Sookie aber auch mit der Bodenständigkeit gesegnet, die den Gilmore Girls manchmal fehlt.

Schlimmste Figur: Definitiv Rorys erster Freund Dean. Ja, wirklich. Wer die Serie noch nicht gesehen hat: Du wirst irgendwann verstehen, warum.

Aus der Serie fürs Leben gelernt: Auch, wenn die eigenen Eltern nicht an einen glauben, kann man trotzdem Großes erreichen – und mit den Jahren selbst entscheiden, wen man stattdessen zur Familie zählt.









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