Dienstag, 28.11.2017

Vorschlag für leistbare Wohnungen

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Helmut Meer, Goslar, zum Artikel „SPD will Mietpreisbremse verschärfen“ (GZ vom 25. November 2017/Eingang: 26. November 2017)

Die Miete ist für viele Haushalte fast unbezahlbar geworden, und es wächst die Obdachlosigkeit. Hier ein Vorschlag für eine Lösung des Problems. Der Bundestag verabschiedet folgendes Gesetz:

Die Kommunen stellen Grundstücke für den sozialen Wohnungsbau als Erbbaurechte zur Verfügung. Die kommunalen Wohnungsbaugesellschaften errichten auf diesen Grundstücken Häuser für den sozialen Wohnungsbau. Die Wohnungen können entweder gemietet oder gekauft werden. Als Käufer kommen Haushalte der mittleren Einkommensschicht in Betracht, die bislang nicht über Eigentum verfügen und dort selbst wohnen wollen. Die Kreditnehmer zahlen über die Tilgungsraten und den Erbbauzins hinaus lediglich eine geringe Verwaltungsgebühr. Der Mietpreis pro Quadratmeter ist die reine Kostenmiete. Als Mieter oder Käufer kommen Haushalte in Betracht, die bislang entweder Wohngeld bezogen haben oder aber gewisse Einkommensgrenzen nicht überschreiten.

Die Finanzierung erfolgt über zinsfreie Pflichtanleihen, die von den oberen zehn Prozent der Bevölkerung gekauft werden müssen. Die Erfassung des kaufpflichtigen Personenkreises erfolgt über die Finanzämter, diese greifen auf die Daten für die Reichensteuer zurück, setzen die Kaufbescheide fest und erteilen die Anleihezertifikate. Die Einnahmen aus den Anleihen werden von der Landeskasse entsprechend der Einwohnerzahlen an die Städte und Gemeinden verteilt, und ausschließlich für den hier sozialen Wohnungsbau verwendet.








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