Montag, 18.03.2019

Vorbilder in den sozialen Medien kritisch sehen

Leserbrief

Oker. "Warum gefalle ich mir noch selbst?“ und „Warum muss ich anderen gefallen?“ – mit diesen Fragen haben sich Jugendliche im Laufe des Gottesdienstes beschäftigt. Die Jugendgruppe Oker hat zusammen mit Pfarrer Martin Stützer vergangenen Sonntag einen Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche in Oker abgehalten.

Nach einer kurzen Ansprache wurde das Lied „Schön Genug“ von Lisa Maly gespielt, das die Besucher auf das Thema Schönheitsideale einstimmte. Anschließend ging die Jugendgruppe in einem kurzen Schauspielstück auf das Thema ein: Dort ging es darum, was Jugendliche alles auf sich nehmen, um jemanden anders zu gefallen, auch wenn man es gegen die eigene Überzeugung geht.

Predigt mit persönlicher Note

Marius Rademacher-Ungrad, der stellvertretende Vorsitzende der Jugendgruppe, hielt an diesem Tag die Predigt und gab ihr eine sehr persönliche Note: Er ging auf verzerrte Wahrnehmungen und unrealistische Schönheits-Maßstäbe durch den Einfluss der Sozialen Medien ein. Die Wahl falscher Vorbilder und Jugendliche, welche mit Bildern und auch Statusmeldungen um Hilfe bitten.

Er sprach auch über die Serie „Club der roten Bänder“, in der es um schwer kranke Jugendliche in einem Krankenhaus geht. „Selbst wenn dir die Haare durch die Chemo-Therapie ausfallen oder dein Bein amputiert wird, bist und bleibst du ein Abbild Gottes“, gab er den Gästen des Gottesdienstes mit auf den Weg. Die Liebe Gottes sei bedingungslos und jeder Mensch perfekt, so wie er ist. Äußerlichkeiten seien nicht das Wichtigste im Leben, predigte Marius Rademacher-Ungrad. ppo








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