Montag, 07.05.2018

Viele zahlen für etwas, das nur wenige nutzen

Leserbrief
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Peter Pütz, Goslar-Hahnenklee, zum Artikel ‚“Warum bloß mag er kein Hatix?“‘ (GZ vom 4. Mai 2018/Eingang: 4. Mai 2018)

Hatix hat sicher Nutzen für kleinere Orte und einige Gäste, die den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) häufig nutzen. Viele Bedenken verstehe ich aber und vermisse Stimmen der Gastgeber, stellvertretend für die große Mehrheit der Gäste, die diese ÖPNV-Subvention ohne eigenen Vorteil bezahlen müssen. Auch wenn die Politik Hatix als „Segen für den Tourismus“ darstellt, sollte bedacht werden: Jeder Kurbeitragspflichtige muss für etwas zahlen, das nur etwa jeder Siebte (!) nutzt. Ist das wirklich gute Werbung? 25 Cent sind nur der Anfang, die Kosten liegen weit höher. Nach drei Jahren wird sich der Betrag drastisch erhöhen. Es gibt bereits ein preiswertes Urlauberticket, das wenig genutzt wird. Ist es also wirklich ein Vorteil für den Tourismus, wenn der weitaus größte Teil der Gäste erheblich mehr Kurtaxe für etwas zahlen muss, das nur wenige nutzen? Schon heute vermissen Gäste einen angemessenen Gegenwert für die Kurtaxe. Für sechs von sieben „Zahlern“ wird sich dieser Eindruck deutlich verstärken!







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