Mittwoch, 21.02.2018

Viel los im Goslarer Brauhaus

Leserbrief
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Goslar. „Viele reden einfach nur und am Ende passiert aber nichts. Die Schüler ließen bei ihrem ‘Carrotmob’ hingegen Taten für sich sprechen.“ So fasst Hans-Peter Dreß, Schulleiter des Ratsgymnasiums, die Aktion seiner Zwölftklässler im Goslarer „Brauhaus“ zusammen. In ihrem Seminarfach haben die Schüler den „Carrotmob“ geplant.

Dabei handelt es sich um eine besondere Form des „Flashmobs“, bei dem viele Menschen für den Klimaschutz begeistert werden sollen und die Schüler zugleich für das „Brauhaus“ werben. Im Gegenzug hat sich Geschäftsführer Odin Paul vertraglich dazu verpflichtet, mindestens die Hälfte seiner Tageseinnahmen für die energetische Sanierung seiner Gaststätte zu verwenden.

Seminarfachlehrer Stefan Bolde-Müller, Dr. Gottfried Römer vom Energieforschungszentrum und Michael Mosebach, Klimaschutzmanager des Landkreises, unterstützten die Aktion vor dem „Brauhaus“. Mit Infomaterial und Flyern versuchten sie, die Menschen in das Restaurant zu ziehen. „Um beim Klimaschutz etwas zu erreichen, müssen Menschen direkt angesprochen werden. Es bringt nichts, über ihren Kopf etwas zu planen“, sagt Klimaschutzmanager Mosebach.

Um zusätzliche Aufmerksamkeit zu wecken, verkleideten sich die Zwölftklässler Nele Arnold und Emma Melzig als Karotten. Passend dazu änderte Odin Paul die Speisekarte und die Karotte war auf dem Menü präsent. Vor allem der Karotten-Cocktail, das alkoholfreie Möhren-Bier und die Puffer mit Karotten kamen bei den Gästen gut an, sagt Lehrer Bolde-Müller. „Generell kamen für einen Mittwoch ziemlich viele Menschen ins ‘Brauhaus’. Sie haben sich für die Aktion meiner Schüler sehr interessiert“, erzählt Stefan Bolde-Müller. cok

 








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