Montag, 17.07.2017

Viel investiert für „Rock am Beckenrand“

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Wolfshagen. In knapp einem Monat wird das Waldfreibad in Wolfshagen wieder zum Festivalgelände: Am18. und 19. August kehrt das Festival „Rock am Beckenrand“ nach einem Jahr Pause zurück. Der gleichnamige Verein, der das Festival organisiert, hat sich vor einiger Zeit bewusst für den zweijährigen Rhythmus entschieden. So könne man den Besuchern das bestmögliche Erlebnis bieten, erklärt der2. Vorsitzende Niclas Minde im Gespräch mit der GZ.

Die Pausen zwischen den Jahren scheinen „Rock am Beckenrand“ gut zu tun: Was 2007 als kleines Open Air mit fünf Bands und einem Budget von knapp 3000 Euro begann, hat sich mittlerweile zu einem zweitägigen Festival entwickelt, das rund 20 Auftritte verschiedener Bands und wesentlich mehr finanzielle Mittel vorweisen kann. „In diesem Jahr werden wir die 100.000-Euro-Marke überschreiten“, erzählt Niclas Minde.

Hilfe von Sponsoren

Doch woher nimmt ein Verein, in dem alle Mitglieder ehrenamtlich arbeiten, ein so großes Budget? „Ein erheblicher Teil der Kosten wird über den Vorverkauf gedeckt“, erklärt Niclas Minde. Allerdings tragen auch die Einnahmen an der Abendkasse und der Verkauf von Essen und Getränken zur Finanzierung bei.

Besonders wichtig sind aber laut Minde aber die Sponsoren- und Spendengelder: „Ohne diese hätten wir zu Beginn wesentlich weniger Planungssicherheit und könnten viele Bands und Attraktionen nicht realisieren“, meint er.

Zu den großen Sponsoren des Festivals gehören die Öffentliche Versicherung sowie das Unternehmen Harz Energie. „Es ist eine große Leistung, so etwas ehrenamtlich auf die Beine zu stellen“, meint Katharina Gräfe von Harz Energie. Auch Axel Woltersdorf von der Öffentlichen Versicherung Braunschweig zeigt sich begeistert über das Engagement: „Als regionales Unternehmen machen wir dabei natürlich gerne mit“, meint er. Die Unternehmen könnten so auch helfen, der Jugend in der Region etwas zu bieten.

Viele Besucher erwartet

Die finanziellen Mittel ermöglichen den Veranstaltern zwar Auftritte von internationalen Bands wie „Royal Republic“ und „Anti-Flag“, mit denen allerdings auch viele Folgekosten verbunden sind: „Das Budget für die Bühnen-, Licht- und Tontechnik hat sich im Vergleich zum Jahr 2015 ungefähr vervierfacht. Grund dafür sind neben den steigenden Besucherzahlen auch die erhöhten Anforderungen unserer internationalen Headlinern“, erzählt Niclas Minde.

Auch die Bühnenfläche hat sich in diesem Jahr dadurch verdoppelt: Mit 99 Quadratmetern gibt es für die Bands nicht nur mehr Spielfläche, sondern auch mehr Platz für die Vorbereitungen ihrer Auftritte. Doch auch für die Besucher wird in diesem Jahr mehr investiert. Nicht nur, dass das Festival erstmalig über zwei Tage geht: Wie der Verein am Sonntag über die Homepage bekannt gab, wird es in diesem Jahr neben einem Zeltplatz auch einen separaten Stellplatz für Wohnmobile sowie einen Shuttle-Service dorthin geben.

Hinsichtlich der Gäste stellen sich die Veranstalter auf einen großen Andrang ein: Laut Niclas Minde werden insgesamt an beiden Tagen 1500 bis 2000 Besucher erwartet, um beim „Rock am Beckenrand“ gemeinsam zu feiern. Die Vorbereitungen laufen dafür auf Hochtouren – jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen.

Tickets für „Rock am Beckenrand“ gibt es im Ticketshop Harz bei der Goslarschen Zeitung und online unter www.rockambeckenrand.de ab 45 Euro.



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